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Back to black
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Back to black

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von Dr. Fabian Vogt, Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Frankfurt
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Moderator/in:  Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison oder Kurt Cobain: Sie alle gehören zum berühmten „Club 27“, den begnadeten Musikerinnen und Musikern, die mit 27 Jahren gestorben sind. Wie auch Amy Winehouse, über die heute ein Film in die Kinos kommt: „Back to black“ – nach dem Titel ihres Albums, das sie weltberühmt gemacht hat.

Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Amy Winehouse hatte ja ein ziemlich bewegtes Leben. Klingt nach einem spannenden Film. Oder?

„Back to black” ist natürlich vor allem ein Film über Amy, die einzigartige Jazz- und Soulsängerin. Aber du hast Recht: Amy Winehouse hat mehrfach die Schule gewechselt, ihr Studium abgebrochen, dann ständig mit Drogen- und Alkoholproblemen gekämpft … und ist am Ende ja auch an einer Alkoholvergiftung gestorben.

Kritiker des Films sagen deshalb: Diese Schattenseiten ihres Lebens und ihres Ruhms hätten im Film ruhig etwas deutlicher gezeigt werden können. Aber für alle, die die Songs von Amy Winehouse lieben, ist „Back to black“ ein absolutes Muss.

Was bewegt dich als Pfarrer denn am meisten an dem Film und am Leben dieser großartigen Sängerin?

Amy Winehouse hat mal gesagt: „Ich möchte, dass die Menschen meine Stimme hören und fünf Minuten lang ihre Sorgen vergessen.“ Starkes Motto: „Ich möchte, dass die Menschen fünf Minuten lang ihre Sorgen vergessen.“ Sie wollte, dass es den Menschen gut geht, die ihre Songs hören. Das Verrückte ist nur, dass sie dabei offensichtlich ihre eigenen Sorgen aus dem Blick verloren hat.

Jesus hat mal den Satz gesagt: „Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Das finde ich total wichtig: Gottesliebe, Nächstenliebe und Selbstliebe gehören zusammen. Weil man andere Menschen nur lieben kann, wenn man sich auch selbst liebt, wenn man auf sich selbst achtet. Wie wichtig das ist, zeigt „Back to black“ eindrücklich.

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