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Dein Moment mit Gott
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Dein Moment mit Gott

Ein Beitrag von Patrick Smith, Evangelischer Pfarrer, Frankfurt
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Der Kollege lässt seine Tasche auf den Boden fallen und sagt: „Ich hatte noch keinen Kaffee!“

Ein holpriger Start in den Tag

Wir wissen beide, was das heißt. Es war morgens viel los bei ihm zu Hause. Dann muss alles schnell gehen. Er sinkt in den Bürostuhl und atmet aus. Ich stehe auf und hole einen doppelten Espresso für ihn. Wir sitzen zusammen, und er erzählt von seinem holprigen Start in den Tag.

Früher aufstehen für einen ruhigen Tagesanfang

Ich kenne das gut. Die Kinder müssen schnell versorgt werden, der Hund soll noch raus -  und gegessen hat auch noch niemand. Ich erzähle ihm von einer Freundin, die sich angewöhnt hat, früher aufzustehen als nötig. Um 5.30 Uhr geht ihr Wecker. Die Familie schläft da noch. So kann sie ganz in Ruhe für sich einen Kaffee trinken.

Hier ist Zeit für sie und ihre Gedanken. Sie plant ihren Tag und redet mit Gott. Sie bittet ihn für die, die ihr am Herzen liegen. Sie erzählt ihm, was heute vor ihr liegt. Das erdet sie, sagt sie. Und wenn der Morgen dann hektisch weitergeht, zehrt sie von ihrem Moment mit Gott.

Ein Moment mit Gott pro Tag, das tut gut

Ich bewundere sie. Ich nehme mir meinen Moment mit Gott später, wenn ich irgendwo hin muss und allein für mich im Auto bin. Ein Moment mit Gott pro Tag. Das tut mir gut.

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