Gedenken an die Shoa
Schülerinnen und Schüler besuchen die Gedenkstätte Auschwitz. Erinnern und Gedenken an vielen Orten ist wichtig. Besonders, weil Extremismus und Judenfeindlichkeit in Deutschland zugenommen haben. Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz im besetzten Polen. Dieser Tag wurde zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocausts oder der Shoa, wie dieses Menschheitsverbrechen auch genannt wird.
Eine Überlebende erzählt in Auschwitz
Auch eine Reisegruppe der Kirchengemeinde Limburg von Autor Markus Stambke hat das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besucht. Eine jüdische Überlebende berichtete von ihrer Kindheit im Lager und vom Wunder ihres Überlebens. Mehr im hr4 Übrigens am 27. Januar 2026.
Junge Stimmen gegen das Vergessen
Autorin Almut Siodlaczek erlebt, wie Schülerinnen und Schüler aus ihrem Wohnort das Holocaust-Gedenken gestalten. Sie haben Geschichten gesammelt von ehemaligen Mitbürgern, die im Nationalsozialismus verfolgt wurden. Sie mahnen gegen Antisemitismus und Menschenverachtung– damals wie heute. Mehr in ihrem hr1 Zuspruch am 27. Januar 2026
Tova Friedman spricht in der Gedenkstunde am 28. Januar 2026 im Bundestag und auf Tiktok
Tova Friedman hat den Holocaust überlebt. Auf Tiktok erzählt sie von ihren Erinnerungen, zusammen mit ihrem Enkel. Die beiden klären auf und warnen vor dem Vergessen. Warum das bis heute wichtig ist, erklärt Autorin Sabine Müller-Langsdorf im hr2 Zuspruch am 27. Januar.
Der Großvater im Konzentrationslager in der Nachbarschaft
Der Großvater von Autor Matthias Viertel kam als politisch Verfolgter des NS-Regimes in ein KZ-Außenlager neben einer Kleinstadt. Es ist eine Mahnung für heute: Die Gefahr für die Demokratie bildet sich auch im Kleinen, in der Nachbarschaft, sagt er im hr2 Zuspruch.
Wie der damals vierjährige Roland Topor gerettet wurde und was aus ihm wurde
Autor Peter Kristen erinnert im hr1 Zuspruch an die unglaubliche Rettungsgeschichte des späteren Künstlers und die langen Schatten des Erlebten in seiner Seele.
Wie Oskar Schindler, Retter von hunderten Jüdinnen und Juden, in Frankfurt am Main "entdeckt" wurde
Die Geschichte von Schindlers Liste kennen viele aus dem Kinofilm. Der echte Oskar Schindler lebte nach dem Zweiten Weltkrieg ziemlich vergessen und verarmt in Frankfurt. Heidrun Dörken geht im hr2 Zuspruch seinem Leben nach.
Wie kam es zum Gedenktag?
Helwig Wegner-Nord erzählt in seinem hr1 Zuspruch, warum der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar als Holocaustgedenktag vorgeschlagen hat.
Warum der 27. Januar als Erinnerungstag wichtig ist
Autor Stefan Herok war am Anfang skeptisch, ob so ein formelles, amtlich verordnetes Erinnerungsritual sinnvoll ist. Heute ist ihm der Holocaustgedenktag wichtig. Warum, darüber spricht er in seinen hr1 Sonntagsgedanken.