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Von Bäumen und Menschen
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Hintergründe

Von Bäumen und Menschen

Um Bäume geht es jetzt im September oft in unseren hr Kirchensendungen: Bei der Äpfel- und Birnen-Ernte erinnert sich manche zurück an den Herrn von Ribbeck, der die Früchte aus seinem Garten gerne teilt – wie das auch heute Menschen tun, zum Beispiel über social media und Internet. Andere erzählen vom Bäume-Umarmen und Waldbaden und wie gut ihnen das tut, gerade in Corona-Zeiten. Der Förster Wohlleben wird zitiert – und der erste Psalm der Bibel.

Herr von Ribbeck teilt die Früchte

Gunnar Bach erzählt in seinem hr1 Zuspruch am 9. September davon, wie Bäume die Menschen verbinden: weil sie geerntete Birnen und Äpfel miteinander teilen, wie einst der „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“. Zum Beispiel über Websiten wie www.mundraub.org. Andrea Maschke denkt in ihrem hr2 Zuspruch am 12. September auch an das Gedicht des Herrn Ribbeck zurück – anlässlich ihrer Fahrradtour durchs Havelland. Der berühmte Birnbaum lädt sie zur Rast ein.

Von Bäumen lernen

Von Bäumen lässt sich auch so einiges lernen: Davon erzählen gleich drei kirchliche Autor*innen. Der „Baumfan“ Helmut Wöllenstein spricht in seinem hr2 Zuspruch am 3. September darüber, wie ihn ein mächtiger alter Baum dadurch beeindruckt hat, dass er seine wertvollen Stoffe an lauter kleine Bäumchen weitergibt. hr4 Übrigens-Autorin Susanne Petig ist in ihrer Sendung am 4. September davon überrascht und angetan, dass Bäume sich gegenseitig vor Gefahren warnen. Auch Anke Jarzina ist in ihren hr1 Sonntagsgedanken am 6. September beeindruckt davon: Bäume achten aufeinander und haben untereinander ein gutes Kommunikationsnetz.

Kraft und Hoffnung tanken mit den Bäumen

Sie erzählt in ihren hr1 Sonntagsgedanken zum „Waldbaden“ auch davon, wie es ihr Kraft gibt, einen Baum zu umarmen oder im Wald zwischen zwei Baumwipfeln in der Hängematte zu hängen. Susanne Petig erzählt in ihrem hr4 Übrigens am 3. September von einem „Hoffnungsbäumchen“, das erst im Altarraum ihrer Kirche stand und nun auf der Pfarrwiese weiterwächst.

Psalm 1,1-3

Selig der Mensch, der nicht nach dem Rat der Frevler geht,
nicht auf dem Weg der Sünder steht,
nicht im Kreis der Spötter sitzt,
sondern sein Gefallen hat an der Weisung des HERRN,
bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt.

Er ist wie ein Baum,
gepflanzt an Bächen voller Wasser,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.

Alles, was er tut,
wird ihm gelingen.

 

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