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Die Weisen aus dem Morgenland
Bildquelle: Hans Braxmeier/Pixabay

Hintergründe

Die Weisen aus dem Morgenland

Am 6. Januar beginnt für orthodoxe Christen das Weihnachtsfest, denn sie berechnen das Datum für Weihnachten nach dem alten julianischen Kalender.

Abends trifft man sich zum Gottesdienst – wie bei uns an Heiligabend. Mit feierlichen Gesängen und vielen Lichtern zieht sich der Gottesdienst oft über mehrere Stunden, bis um Mitternacht der Weihnachtstag anbricht. Wenn der erste Stern am Himmel steht, sagen sie, dann ist Weihnachten.

Auch wir sehen noch einmal auf den Stern von Bethlehem. Der 6. Januar ist nämlich den Heiligen drei Königen gewidmet. Sie werden im biblischen Text auch als magoi, als Weise, bezeichnet. Die Weisen haben den ungewöhnlichen Stern am Himmel beobachtet. Sie sind ihm gefolgt. Als letzte sind sie an der Krippe angekommen und haben Geschenke mitgebracht: Gold,Weihrauch und Myrre.
Was für ein schönes Glaubensbekenntnis sich in ihren Geschenken verbirgt, erfahren Sie im hr1 Zuspruch "Die heiligen 3 Könige" am 6. Januar 2020 von Tanja Griesel.

Von den Weisen aus dem Morgenland handelt auch die hr2 Morgenfeier  von Karl Waldeck am 5. Januar 2020.

Auf die heiligen drei Könige geht auch die Sternsingeraktion zurück, die am 6. Januar an vielen Orten stattfindet. Sie ist die weltweit größte Hilfsaktion von Kindern für Kinder. Kinder als heilige drei Könige verkleidet klingeln an den Türen, singen und sammeln für hilfsbedürftige Kinder in anderen Ländern.
Die Sternsinger bringen mit einem Gebet den Segen Gottes in das Haus. Den schreiben sie dann meistens mit Kreide an die Haustür: CBM. Manch einer glaubt, CMB wäre die Abkürzung für die drei Königsnamen. 
Tatsächlich stehen die drei Buchstaben für Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Erfahren Sie mehr über die Sternsingeraktion im hr3 Moment mal von Klaus Depta von der katholischen Kirche vom 5. Januar 2020.

Zwar nicht um den Stern aber um Licht geht es in einigen Beiträgen in dieser Woche: 
„Es ist besser, ein Licht anzuzünden als über die Finsternis zu klagen.“ Das steht auf einem Poster, das in Ulf Häbels Arbeitszimmer hängt.
Manchmal würde auch Ulf Häbel gern ein Licht anzünden für Menschen, um die es dunkel ist - ihnen Freude, Hoffnung oder schöne Momente bescheren. Manchmal gelingt das auch. Davon erzählt er in seinem hr4 Übrigens "Dunkelheit im Kopf" vom 6. Januar 2020.

Auch der Fußballer Christiano Ronaldo aus Portugal hat mit einer Aktion Licht in das Leben eines kleinen Jungen gebracht. Michael Becker berichtet in seinem hr2 Zuspruch "Es blitzt etwas auf" am 11. Januar 2020 davon.

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