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Avicii oder: gemeinsam die Last tragen
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Avicii oder: gemeinsam die Last tragen

Christina Ellermann
Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Moderator/in: Immer mal und auch jetzt gleich wieder spielen wir euch bei hr3 einen eurer Lieblingshits: „Wake me up“ von Avicii. Im Jahr 2013 ging der Song durch die Decke und Avicii wurde über Nacht berühmt. Leider ist Avicii 2018 gestorben. Aber die Songs, die er geschrieben hat, haben ihn unsterblich gemacht. Ich frage heute mal Christina Ellermann von der katholischen Kirche: Magst du den Song?

Ja, ich mag ihn sehr. Und ich habe „Wake me up“ sogar mal im Chor gesungen, das hat so viel Spaß gemacht. Übrigens finde ich: Der Song passt gerade auch in Corona-Zeiten besonders gut passt.

Wie meinst du das?

Naja, manchmal wünsche ich mir das auch: Einfach ein bisschen schlafen und wenn ich wieder aufwache, dann ist Corona weg und alles ist wieder gut. Das wäre so schön.

Aber gibt´s im Song von Avcii nicht doch auch ein bisschen Trost und Hoffnung für unsere Situation hier und jetzt?

Damals bei Avicii ging´s natürlich noch nicht um Corona. Aber er singt davon, dass er versucht hat, die Last der Welt allein zu tragen. Das kann keiner allein schaffen, egal ob es um Corona oder andere Probleme geht. Ich denke, nur miteinander kommen wir durch schwere Zeiten. In der Bibel heißt es: „Einer trage des anderen Last.“ (Galater 6,2) Das heißt so viel wie: Nur gemeinsam schaffen wir Corona und vieles andere! Und als Christin vertraue ich darauf: Auch Gott ist mit dabei. Er lässt uns nicht allein, sondern geht mit uns. Das gibt mir Hoffnung, und so ein Song wie „Wake me up“ macht einfach mal gute Laune. Und auch das tut mir richtig gut.

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