Lesen in der Pandemie
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Hintergründe

Lesen in der Pandemie

Bücher tun gut – erst recht in der Corona-Pandemie! Sie helfen, Stress und Alltag zu entfliehen. Sie nehmen uns mit auf (Lese-)Reise in Zeiten, in denen wir fast nur zuhause sind. Und sie können uns sogar zu Solidarität inspirieren.

Kann man zu viele Bücher haben?

Am „Welttag des Buches“, 23. April, erzählt Autorin Eva Reuter im hr2 Zuspruch von ihrer Bücherleidenschaft und fragt sich: „Kann man zu viele Bücher haben?“ Außerdem erklärt sie, warum der „Welttag des Buches“ am Tag des heiligen Georgs begangen wird.

„Lest Leute – sonst seid ihr verloren“

Im hr1 Zuspruch am „Welttag des Buches“ zitiert Autorin Pia Arnold-Rammé das Motto der ersten Frankfurter Buchmesse nach dem Zweiten Weltkrieg: „Lest Leute – sonst seid ihr verloren“. Sie erzählt davon, wie sie sich gute Bücher „aneignet“ und wie sie „ein Teil von ihr“ werden.

„Das musst du lesen!“

Autor Alexander Matschak erzählt im hr2 Zuspruch am 8. April von einem Buch, das ihm seine Mutter in die Hand gedrückt hat mit den Worten: „Das musst du lesen!“.  Hans Falladas Buch „Jeder stirbt für sich allein“ erzählt die beeindruckende Geschichte eines Ehepaares in Berlin, das Widerstand gegen die Nazidiktatur geleistet hat. Alexander Matschak inspiriert es dazu, auch heute für seine Meinung einzustehen.

Ein Roman für die Corona-Krise

Eigentlich ist Autor Christoph Schäfer ja skeptisch, wenn er hört: „Da passt ein Buch perfekt zur aktuellen Lage und kann weiterhelfen.“ Aber dieses Buch hat er wirklich begeistert gelesen: „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger. Im hr1 Zuspruch schwärmt er: Es ist die „aufbauende Geschichte von einem Wal, einem Banker -  und ganz viel Solidarität.“

Mit Buch und Bibel durch die Pandemie

Flucht aus dem Alltag: Das bietet auch das „Buch der Bücher“: die Bibel. In ihren hr1 Sonntagsgedanken erzählt Autorin Beate Hirt von einem langen Nachmittag, an dem sie dem achtjährigen Neffen aus der Bibel vorgelesen hat. Und sie sagt: Die Bibel ist auch ein Buch, das hilft, meine eigene Not und Erschöpfung in der Corona-Krise zu beklagen und herauszuschreien.

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