Ihr Suchbegriff
Songcheck der „Kirchen in YOU FM“ Song: Imagine Dragons: „Whatever it takes“
Bildquelle Pixabay

Songcheck der „Kirchen in YOU FM“ Song: Imagine Dragons: „Whatever it takes“

Matthias Alexander Schmidt
Ein Beitrag von

Matthias Alexander Schmidt,

katholischer Theologe und Journalist

Ich muss es schaffen! Wenn ich nur einen Fehler mache, dann fressen mich die Geier. In „Whatever it takes“ von Imagine Dragons geht’s um die Angst vorm Scheitern. Keiner will das – eigentlich wollen die meisten gerne die Besten sein.

Falling too fast to prepare for this Tripping in the world could be dangerous Everybody circling it's vulturous Negative, nepotist Everybody waiting for the fall of man Everybody praying for the end of times Everybody hoping they could be the one I was born to run, I was born for this

Selbstzweifel kenne ich. Ich arbeite als Journalist. Wenn ich einen Text abgebe, denke ich manchmal: ob der wirklich gut genug ist? Andere sind schon viel länger im Geschäft als ich. Aber deshalb aufgeben? Kommt nicht in Frage, singt auch Daniel Reynolds von Imagine Dragons:

Whatever it takes, 'Cause I love the adrenaline in my veins, I do whatever it takes

Für den Erfolg wirklich alles tun – ohne Rücksicht auf Verluste. So klingt es bei Imagine Dragons. Hört sich irre anstrengend an! Ich will nicht märtyrermäßig alles im Leben dem Erfolg opfern! Reynolds singt auch von einem Gleichnis in der Bibel: The Prodigal Son – der Verlorene Sohn: er geht von zuhause weg, und will ganz groß rauskommen – aber er scheitert total kläglich. Also geht er wieder zurück – und sein Vater empfängt ihn mit offenen Armen.

Looking at my years like a martyrdom Everybody needs to be a part of 'em Never be enough, I'm the prodigal son I was born to run, I was born for this

Das Gleichnis gefällt mir. Der Vater steht für Gott, der mir sagt: Wenn ich Erfolg habe, ist das super! Und wenn ich es mal nicht schaffe, liebt er mich auch.

Weitere Themen

Das könnte Sie auch interessieren