Hessentag: Ein Fest der Ehrenamtlichen
Foto: Ehrenamtliche Helferinnen bei der Hessentagskirche in Fulda.
Moderator/in: Der Hessentag in Fulda läuft. Und was viele gar nicht wissen: Der läuft nur, weil überall Ehrenamtliche mithelfen. Mehr als 700 allein bei der Stadt Fulda – und dazu kommen noch unzählige Helferinnen und Helfer vom Roten Kreuz, der Freiwilligen Feuerwehr und anderen Institutionen.
Ohne Ehrenamtliche kein Hessentag
Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Die Kirchen bieten ja auf dem Hessentag auch ein Programm an – Multimedia-Shows, eine eigene Bühne und vieles mehr. Werden die auch von Ehrenamtlichen betreut?
Auch die Kirchen setzen auf Freiwillige
Fabian Vogt: Und wie! Beim Programm der Kirchen engagieren sich mehr als 170 Freiwillige. Viele von denen sind auch nicht nur einen Tag dabei, sondern gleich mehrere. Stark! Und ich hatte schon beim Aufbau ein echt tolles Erlebnis: Ein Ehrenamtlicher kam auf mich zu und sagte: „So, hier bin ich! Was gibt’s zu tun? Ich hab Lust, loszulegen.“
„Hier bin ich! Was gibt’s zu tun?“
Das merkt man vielen der Ehrenamtlichen hier an: Die wollen wirklich was machen, bringen sich ein und sind mit Herzblut dabei. Ich weiß noch, ich hab spontan gedacht: Wow, diese Einstellung „Hier bin ich! Was gibt‘s zu tun?“ … die würde ich mir öfter wünschen.
Was wir von Ehrenamtlichen lernen können
Moderator/in: Du meinst: Vom Engagement der Ehrenamtlichen kann man sich eine Scheibe abschneiden?
Auf jeden Fall. Zumindest, was die Motivation angeht. Ich freu mich einfach, wenn ich sehe, dass Leute an dem, was sie tun, richtig Spaß haben und dabei merken: Was ich hier mache, ist sinnvoll. Außerdem entsteht dabei eine besondere Gemeinschaft, in der die Leute auch erleben: Wir können uns wirklich aufeinander verlassen.
Nicht warten, sondern mitmachen
Und, wie ich das bei dem engagierten Mann erlebt habe: Nicht warten, dass irgendein anderer die Arbeit macht, sondern fröhlich mit anpacken. Das machen die kirchlichen Ehrenamtlichen auf dem Hessentag. Mit der Einstellung: „Hier bin ich! Was gibt’s zu tun?“