hr2 MORGENFEIER
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Krebs, Stephan

Eine Sendung von
Stephan Krebs,
Evangelischer Pfarrer, Langen

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Ein nachdenklicher Mann sitzt im Freien auf einer Bank, umgeben von Bäumen und sanften Lichtverhältnissen. Er hat einen blauen Kapuzenpullover und schaut in die Ferne, während er mit der Hand sein Gesicht stützt.

Gottvertrauen ohne Gott

Draußen ist es wieder kühler geworden – Herbst eben. Ein guter Moment für einen kühlem Blick zurück auf den heißen Sommer Eigentlich mag ich ihn, den Sommer. Dann bin ich am liebsten draußen und genieße die milde Luft und die langen, hellen Tage In diesem Jahr war es anders. Da habe ich mich wochenlang verkrochen, weil es draußen viel zu heiß war. Für viele Menschen und für die Natur hatte das schlimme Folgen. Für Ältere, für Kranke, für Wälder und Felder.

Ein heißer Sommer

Solche Sommer werden wir künftig wohl öfter erleben. Deshalb blicke ich darauf noch einmal zurück. Mich interessiert dabei die menschliche Seite – und dazu gehört auch der Glaube. Was passiert da eigentlich mit uns? Warum schlittern wir so planlos und hilflos in diese Wetterextreme hinein? Und mit „wir“ meine ich die Menschheit, unser Land und jeden Einzelnen.

Der Klimawandel ist menschengemacht

Die Ursache ist klar: Das Weltklima verändert sich, und wir Menschen sind daran zumindest mitschuldig. Das sagt die Wissenschaft seit Jahrzehnten, und das erklären die Meteorologen geduldig immer wieder. Zum Glück gibt es Lösungen. Nur werden sie bisher bloß ansatzweise umgesetzt. In der Hitze wurde viel darüber geredet, aber wenig getan.

Nicht von allen. Manche stemmen sich mit ganzer Kraft gegen den Klimawandel. Sie tun, was sie können. Und sie erleben oft Frust und Streit – in der Familie, im Freundeskreis, in der Politik. Weil andere kaum etwas tun. Meistens nicht einmal, weil sie den Klimawandel leugnen. Sie wissen, dass da etwas im Gange ist. Es sind vernünftige, verantwortungsbewusste Menschen. Aber um dieses eine Thema drücken sie sich lustlos herum. Nach dem Motto: „Darum kümmere ich mich später, wenn ich mal Zeit und Geld übrighabe.“ Warum ist das so? Das hat Gründe. Und denen will ich heute nachgehen, und sie haben überraschenderweise mitmit Gott zu tun.

Musik 1

Höhere Gewalt als Ausrede

Viele nehmen den Klimawandel hin wie ein Schicksal, dem man nicht entkommt – wie höhere Gewalt. Auf Englisch heißt das „an act of God“, eine Tat Gottes. Das ist praktisch. Dann ist eine höhere Macht schuld, die manche „Gott“ nennen. Aber damit gibt man das Heft aus der Hand. Man macht sich selbst ohnmächtig. Das wundert mich. Denn vielen ist genau das wichtig: ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Selbst zu bestimmen. So etwas wie eine höhere Macht, einen Gott, haben sie längst ausrangiert. Oder doch nicht ganz? Schleicht sich mit dem Klimawandel eine höhere Macht durch die Hintertür wieder herein? Darauf komme ich gleich noch zurück.

Wann gilt etwas als höhere Gewalt?

Erst mal will ich genauer wissen, was höhere Gewalt eigentlich ist. Und was nicht. Das frage ich eine befreundete Juristin. Sie sagt: „Das ist ein Rechtsbegriff. Er spielt vor allem eine Rolle, wenn es darum geht, wer für einen Schaden haftet.“ Ich frage zurück: „Aber auf Englisch heißt das ‚act of God‘. Seit wann kümmern sich Juristen um Gott?“ Sie lächelt und sagt: „Da wagt sich die Justiz tatsächlich in die Theologie. Es geht um Dinge, die man früher Gott zugeschrieben hat: Blitzschlag, Erdbeben, Sturmflut. Drei Dinge müssen dafür zusammenkommen. Erstens: Das Ereignis kommt unvorhersehbar. Zweitens: Wir sind ihm hilflos ausgeliefert. Drittens: Kein Mensch kann es verhindern. Dann gilt es als höhere Gewalt. Und dann haftet niemand persönlich.“

Der Klimawandel ist keine höhere Gewalt

Sie erzählt, heute spricht man im internationalen Vertragsrecht lieber von „Force majeure“. Das ist die französische Version. Sie umfasst auch Ereignisse, die Menschen verursachen, etwa Kriege oder Streiks. Da hake ich ein: „Genau darum geht es mir. Was ist menschengemacht und was nicht? Sind Flut, Dürre und Sturm heute wirklich noch höhere Gewalt? Die werden doch seit Jahrzehnten vorhergesagt. Da kann doch keiner mehr sagen: ‚Das konnte ich nicht wissen.‘ Das erste Merkmal fällt also schon mal weg. Der Klimawandel ist kein Naturereignis von außen. Er ist die Summe dessen, was Menschen tun. Darin ist sich die Wissenschaft heute weitgehend einig. Und er lässt sich abwenden. Klar: Ein einzelnes Unwetter kann niemand aufhalten, wenn es schon über uns hereinbricht. Aber die Erderwärmung dahinter lässt sich sehr wohl beeinflussen – durch Politik, Wirtschaft und jeden Einzelnen. Also ist der Klimawandel eigentlich keine höhere Gewalt!“

Die Juristin nickt. „Da hast du einen Punkt. Darüber streiten Juristen gerade, auch vor Gericht. Wenn sich deine Sicht durchsetzt, hat das enorme Folgen. Dann stellt sich ganz neu die Frage, wer verantwortlich ist und wer wofür haftet.“ Sie macht eine kurze Pause, schaut mich an und sagt: „Dann fällt dir das auch persönlich auf die Füße. Dann geht es um deinen Lebensstil. Das wird ungemütlich.“

Klimafolgen vor Gericht

Das ist keine Theorie mehr. Ein peruanischer Bergführer hat genau das vor Gericht versucht: Er hat den deutschen Energiekonzern RWE verklagt. RWE soll mitschuldig sein, dass sein Haus in Gefahr ist. Es könnte bald überschwemmt werden, weil ein See über seiner Heimatstadt immer weiter anschwillt. Immer mehr Wasser fließt aus den Bergen, weil dort die Gletscher schmelzen. Schuld daran ist auch das CO₂, das RWE über Jahrzehnte ausgestoßen hat. Fast zehn Jahre hat der Streit gedauert, bis das Oberlandesgericht Hamm im Mai 2025 geurteilt hat. Der Bergführer hat den Prozess zwar verloren, weil die Richter das Risiko für sein Haus als noch zu gering einschätzten. Aber in der Urteilsbegründung steht etwas, das aufhorchen lässt: Ein einzelnes Unternehmen kann grundsätzlich für seinen Anteil an den Folgen des Klimawandels haftbar sein - auch wenn der Schaden tausende Kilometer vom Kraftwerk entfernt entsteht.[i] Genau das meinte die Juristin mit „persönlich auf die Füße fallen und dass es ungemütlich werden könnte. Was für einen Konzern gilt, gilt im Kleinen auch für mich.

Gott ist nicht die Adresse für Verantwortung

Ich antworte: „Ungemütlich finde ich es jetzt schon. Jeden Sommer ein bisschen mehr. Die Verantwortung ist bei mir längst angekommen. Dafür ist Gott die falsche Adresse. Gott kommt bei mir an einer anderen Stelle ins Spiel.“

Musik 2

Gottvertrauen ohne Gott

„Höhere Gewalt, eine Tat Gottes“ – diese uralte Redeweise passt beim Klimawandel nicht mehr. Trotzdem halten viele daran fest. Auch viele moderne, nichtreligiöse Menschen. Eigentlich glauben sie nicht an einen Gott, der den Lauf der Welt lenkt. Aber hier machen sie eine Ausnahme. Denn das entlastet. Sonst wären sie ja mitverantwortlich – und das ist schwer auszuhalten bei einem so großen, so komplizierten Problem. Also lieber fromme Ohnmacht. Doch das ist Gottvertrauen ohne Gott. Ich verstehe das. Trotzdem halte ich es für falsch, sogar doppelt falsch. Man macht sich damit als Mensch kleiner, als man ist. Und man missbraucht Gott als Ausrede. Der Gott, an den ich glaube, ist für die Welt da – aber anders. Dazu später mehr. Erst mal will ich verstehen, warum uns der Klimawandel so überfordert.

Warum Klimaverantwortung überfordert

Der amerikanische Psychologe Albert Bandura hat dazu geforscht[1]: Wie drücken sich Menschen vor unbequemer Verantwortung, ohne sich dabei schlecht zu fühlen. Sinngemäß sagt er: Der Klimawandel erwischt uns an einer schwachen Stelle. Er ist zu groß für unser Denken. Wir denken Verantwortung ganz persönlich: Ich tue etwas, also stehe ich dafür gerade. Direkt und konkret. Der Klimawandel aber entsteht aus Milliarden kleiner Handlungen, über Jahrzehnte. Die Folgen zeigen sich oft weit weg und erst viel später. Mein eigener Anteil daran ist winzig. Ob ich heute Auto fahre oder nicht – das Klima merkt davon nichts. Gerade deshalb klappt es nur, wenn möglichst alle mitmachen. Der Klimawandel verlangt also etwas Neues von uns: gemeinsam handeln, über Grenzen und Generationen hinweg. Oft gegen den eigenen schnellen Vorteil. Und immer mit der Sorge, am Ende der Dumme zu sein – weil ich verzichte und die anderen nicht. Das mag niemand gern. Viele stecken da in einer Zwickmühle: Sie wollen nicht schuld sein, aber auch nichts ändern. Und trotzdem als vernünftig und verantwortungsvoll dastehen.

Ausreden schützen das eigene Selbstbild

Also helfen sie sich mit Ausreden. Bandura beschreibt sie eine nach der anderen – und beim Lesen muss ich lachen. Ich kenne sie alle. Aus Gesprächen, vom Familientisch. Ein paar habe ich selbst schon benutzt. Zum Beispiel: „Die anderen sind doch viel schlimmer. Dagegen bin ich harmlos.“ Oder: „Erst mal sollen Politik und Industrie ihre Hausaufgaben machen.“ Oder: „Der Mensch ist halt egoistisch, das wird nie was. Da fange ich gar nicht erst an.“ Alle diese Ausreden haben ein Ziel. Sie wollen dasselbe: die eigene Verantwortung kleinreden, ohne dass das gute Bild von sich selbst Kratzer bekommt.

Höhere Gewalt schiebt Verantwortung zu Gott

Aber die Königin der Ausreden ist eine andere. Sie redet die Verantwortung nicht nur klein. Sie räumt sie gleich ganz beiseite. Das ist die „höhere Gewalt“. Raffiniert daran: Ich kann mich weiter für einen vernünftigen Menschen halten, der sein Leben im Griff hat. Nur bei diesem einen großen Thema eben nicht. Dafür ist ja Gott zuständig. Ich fasse kurz zusammen: Die Rede von der höheren Gewalt ist bequem. Sie schiebt die Verantwortung weg – und zwar ausgerechnet zu Gott. So rettet man vielleicht sein Selbstbild. Aber nicht die Erde vor der Erhitzung. Denn Gott hat den Klimawandel nicht gemacht, und Gott wird ihn auch nicht zurückdrehen. Trotzdem lohnt es sich, auf Gott zu hoffen. Gerade beim Klimawandel. Nur ganz anders, als die Rede von der höheren Gewalt meint.

Musik 3

Sünde führt zurück in die Verantwortung

Wer den Klimawandel zur höheren Gewalt erklärt, nimmt sich selbst aus der Sache heraus. Das ist ein Fehler. Denn dabei geraten Schuld und Verantwortung durcheinander. Der christliche Glaube kann helfen, das genauer zu fassen. Er hat dafür nämlich ein besseres Wort. Ein altes Wort: Sünde. Ich weiß: Das klingt erst mal unangenehm. Nach erhobenem Zeigefinger, nach schlechtem Gewissen. Aber genau da liegt der Unterschied. Mit „höherer Gewalt“ spricht man sich selbst frei. Das Wort Sünde tut das Gegenteil: Es holt uns dahin zurück, wo wir hingehören – in die Verantwortung. Auch wenn sie sich auf sehr viele Menschen verteilt. Auch wenn sie kompliziert und schwer zu greifen ist.

Strukturelle und ökologische Sünde

Sünde, das sind nicht nur Fehler einzelner Menschen. Es gibt auch Sünde, die in einem ganzen System steckt, in Gewohnheiten und Strukturen. Theologen nennen das „strukturelle Sünde“. Niemand hat sie allein verursacht, aber alle machen irgendwie mit. So gesehen ist der Klimawandel eine „ökologische Sünde“[2]. Ein sperriges Wort – aber ein ehrliches. Sogar das alte Bild von der Erbsünde passt erstaunlich gut. Es beschreibt eine Verstrickung, die ich nicht persönlich verschuldet habe, in der ich aber trotzdem drinstecke – über Generationen hinweg. Genauso ist es beim Klimawandel: Keiner von uns hat ihn allein verursacht. Aber wir gehören zu der Gemeinschaft, die ihn verursacht hat. Und die ihn auch bewältigen kann. Der christliche Glaube hat also seit jeher Worte für solche verwickelten Dinge.

Verstrickt sein und trotzdem anders handeln wollen

Der Apostel Paulus[ii] beschreibt das mit einem Gefühl, das ich gut kenne: Er will das Richtige tun - und tut es trotzdem nicht. Stattdessen macht er genau das, was er eigentlich vermeiden wollte. Er wundert sich selbst darüber, fast verzweifelt: Woher kommt das? Es ist, als würde eine fremde Macht in ihm handeln, nicht er selbst. Keine Ausrede, aber auch kein Ausweg. Er steckt einfach drin. Genauso fühlt es sich beim Klimawandel oft an. Ich will ja Verantwortung übernehmen, will etwas ändern. Und mache doch weiter wie bisher, obwohl ich es besser weiß. Nicht aus bösem Willen - sondern weil die Verstrickung schon da ist, lange bevor ich mich entscheide. Für dieses Gefühl, verstrickt zu sein, obwohl ich es besser weiß, fehlt dem modernen Denken oft ein Wort.

Umkehr und Gnade geben Hoffnung

Denn es sucht die Verantwortung allzu sehr beim Einzelnen. Es sagt: „Ich persönlich zerstöre doch nicht das Klima.“ Das stimmt ja auch. Aber damit schaut man nur auf die eigene Schuld und übersieht die Mitverantwortung. Genau diese Verwechslung nutzt die Rede von der höheren Gewalt aus. Bequem – aber eine Sackgasse. Der Glaube bietet also das unbequemere, aber ehrlichere Wort. Es beschönigt nichts. Und es lähmt auch nicht. Es macht kein schlechtes Gewissen, um mich kleinzuhalten. Im Gegenteil: Es macht Hoffnung. Denn wo Christen von Sünde reden, reden sie immer auch von Umkehr. Von der Chance, neu anzufangen und es mit Gottes Hilfe besser zu machen.

Sünde ist kein unabänderliches Schicksal, kein Urteil und keine Strafe. Sie beschreibt eine gestörte Beziehung – zu Gott und damit auch zur Welt. Ein bisschen wie bei einem ernsten Streit unter Freunden: Der ist schlimm. Aber er lässt sich beilegen. Man kann sich wieder versöhnen. Gott benennt die Sünde klar, er nimmt sie ernst. Aber den Menschen begegnet er mit Gnade. Und diese Gnade gibt Kraft. Sie spornt an, es besser zu machen. Sie ermutigt, Verantwortung zu übernehmen – für sich, für die Menschen ringsum, für die ganze Welt. So gut man eben kann. Dabei lädt Gott nicht jedem Einzelnen die ganze Welt auf die Schultern. Das würde jeden von uns erdrücken. Dafür schafft Gott etwas anderes: eine Gemeinschaft.

Musik 4

Eine weltweite Gemeinschaft in Verantwortung

Gott nennt die Menschen seine Kinder. Alle, weltweit. Über Länder, Völker, Kulturen und Schichten hinweg. Damit hat Gott eine Gemeinschaft geschaffen – und eine gemeinsame Verantwortung für die Welt. Lange bevor es die Vereinten Nationen gab. Die sind davon eine Art politisches Abbild. „Mein Land zuerst“, „ich zuerst“ – dieses Denken geht an Gottes Auftrag vorbei. Und an dem, was die Welt aus der Krise holen kann. Die weltweite Gemeinschaft, die es jetzt gegen den Klimawandel braucht, gibt es also schon. Die Menschheit muss das nur schnell begreifen und gemeinsam danach handeln. Wenn sie überleben will.

Die Erde bebauen und bewahren

Den Auftrag dazu gibt die Bibel gleich auf ihren ersten Seiten: die Erde bebauen und bewahren[3]. Ich verstehe das so: Kümmert euch um die Schöpfung. Nehmt nicht einfach, was ihr kriegen könnt. Hinterlasst keine verbrannte Erde. Passt auf sie auf, wie auf etwas, das euch ein guter Freund geliehen hat. Wenn ich das ernst nehme, verändert sich mein Verhältnis zur Welt. Dann geht es nicht mehr ums Beherrschen, sondern um Beziehung. Und Beziehungen kann man im Kleinen pflegen und auch heilen – anders als abstrakte, globale Probleme. Wer seine Umgebung so sieht, will etwas tun. Will sich verantwortlich fühlen. Und wir Menschen können Verantwortung übernehmen, auch über uns selbst hinaus. Jemand pflanzt einen Baum und weiß: An seinem Schatten und seinen Früchten werden sich erst die Enkel freuen. Jemand geht zum Blutspenden und weiß: Mir hilft es nicht, aber anderen. Und vielleicht hilft deren Blut irgendwann mir.

Hoffnung als Tat Gottes

So beginnt eine neue Geschichte. Eine, die wir einander weitererzählen können. Nicht mehr: „Ich hole aus der Erde raus, was ich kriegen kann.“ Sondern: „Ich gehöre zu einer weltweiten Gemeinschaft. Wir begegnen der Erde neu, mit Respekt und mit Liebe.“ Das hilft ihr, wieder gesund zu werden. Und uns mit ihr. Vielleicht klingt das fromm und weltfremd. Wie ein schöner Wunsch. Aber ich kenne keine Geschichte, die uns eine realistischere Chance zum Überleben gibt. Deshalb halte ich daran fest. Hoffnung wecken – das ist die eigentliche Tat Gottes. Die wahre höhere Gewalt. Und nur mit Hoffnung wird die Menschheit gut überleben.

Musik 5

[\1]\ Albert Bandura: „moral disengagement"

[\2]\ Papst Franziskus in seinem Schreiben „Laudato si'"

[\3]\ Genesis 2,15

[\i]\ Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 28.05.2025, Az. 5 U 15/17; vgl. Pressemitteilung OLG Hamm sowie Berichterstattung tagesschau.de vom 28.05.2025.

[\ii]\ Römer 7,15