Volker Mantey
Propst, Marburg
Orte und Menschen, die mich geprägt haben
Lütjenhorn (das ist in Nordfriesland), Kiel, Bethel, Bonn, Tann in der Rhön, Spangenberg in Nordhessen und schließlich Marburg. Jeder dieser Orte hat Spuren hinterlassen. Geprägt haben mich Menschen, die ihren Glauben glaubwürdig gelebt haben: in der Familie, in Gemeinden, sogar in der wissenschaftlichen Arbeit und im Pfarramt. Besonders wichtig sind mir bis heute die Begegnungen mit Menschen, die offen fragen, klar denken und zugleich darauf vertrauen, dass Gott uns begleitet.
Was mir Glauben bedeutet
… dass Gott unser Leben hält, auch wenn wir nicht alles verstehen
… dass ich die Freiheit habe zu denken und dass ich im Entscheiden gelassen bleiben kann
… dass meine Hoffnung über den Tag hinaus reicht.
Weshalb ich gern Propst bin
Weil ich Kirche in ihrer ganzen geistlichen Vielfalt erlebe: in Gemeinden, Kirchenkreisen, bei Haupt- und Ehrenamtlichen, in Gottesdiensten, Gesprächen und Beratungen. Mich reizt besonders, Menschen zu unterstützen, Vernetzungen zu stärken und gemeinsam nach guten Wegen für die Kirche von heute und morgen zu suchen.
Das liebe ich am Radio
Radio ist unmittelbar: Eine Stimme, ein Gedanke, ein gutes Wort —mehr brauchts nicht. Radio erreicht mich im Alltag: unterwegs zwischen zwei Terminen, morgens beim Frühstück machen.
Was mir gut tut
Gespräche mit Menschen, Zeiten der Ruhe, ein gutes Buch und Opernmusik. Bewegung, um Gedanken zu sortieren. Beten. Lachen.