Was mich durch den Tag trägt
Es gibt Tage, die fühlen sich leicht an. Und es gibt Tage, da brauche ich Halt. Wenn ich nicht so fit bin oder andere Sorgen habe, sind es die kleinen Dinge, die mich tragen: der Morgenkaffee, die fröhliche Stimme im Radio, der Blick aus dem Fenster, das Geräusch der Straße zeigt mir: Die Welt ist noch da.
Leichte und schwere Tage: Kleine Haltepunkte
Ich habe ein Dach über dem Kopf und für das tägliche Brot ist auch gesorgt. Gerade am Sonntag denke ich: Gott gibt mir diesen Halt. Er ist bei mir wie ein Hirte bei seiner Herde. Der 23. Psalm sagt es: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
Ein Gebet aus Erfahrung
Dieser Satz ist kein Versprechen auf ein sorgenfreies Leben. Ihn soll König David gebetet haben. Als Kind war David ein einfacher Hirtenjunge, draußen im unwegsamen Gelände, verantwortlich für seine Herde. Er kannte Angst und Gefahr. Aber er wusste: Ein Hirte bleibt bei seinen Schafen – auch wenn der Weg steinig wird. So hat er später auch als er ein mächtiger Mann geworden war, versucht zu leben.
Zuversicht: Nicht allein unterwegs
Diese Zuversicht schenkt mir heute sein Gebet. Auch ich gehe nicht allein. Gott, der gute Hirte, ist bei mir. An diesem Tag und an allen anderen, ob sie schwer sind oder leicht.