Trittsteine
In meinem Garten gibt es Trittsteine. Sie führen mitten durch die Blütenwiese. Dank ihnen kann ich hindurchgehen, ohne Blumen und Gräser niederzutreten. Ein Schritt nach dem anderen – und die Wiese bleibt lebendig.
Trittsteine beim Wandern: Halt im Bach
Auch beim Wandern sind Trittsteine manchmal eine große Hilfe. Sie liegen im Bach, oft unscheinbar und doch genau an der richtigen Stelle. Sie geben Halt, damit ich trockenen Fußes ans andere Ufer komme.
Wie geht es weiter? Trittsteine für schwere Tage
Manchmal wünsche ich mir solche Trittsteine auch für mein Leben. Denn es gibt Tage, an denen ich nicht weiß, wie es weitergehen soll. Eine schwierige Entscheidung steht an. Jemand wird schwer krank. Ich sorge mich um einen Menschen. Was ist der nächste Schritt? Was soll ich tun oder sagen?
Gott legt Trittsteine auf meinen Lebensweg
Ich glaube, dass Gott mir dann immer mal wieder Trittsteine auf meinen Lebensweg legt. Oft sind sie nicht groß oder spektakulär. Aber sie helfen mir, auch durch unwägbare Zeiten zu kommen. Wenn ich zufällig eine Bekannte treffe, die ich lange nicht gesehen habe. Oder ich mich freue über den Tau und den Nebel im Garten, wenn ich die glitzernden Spinnenweben anschaue.
Nur der nächste Schritt: Wie Gott mich sicher führt
Diese Momente nehmen nicht alle Schwierigkeiten weg. Aber sie tun gut, richten mich auf und helfen mir so, den nächsten Schritt zu gehen. Nicht den ganzen Weg auf einmal – nur den nächsten Fußschritt. Und oft merke ich erst im Rückblick, dass Gott mich sicher geführt hat durch eine schwere Zeit. Mit guten Worten, lieben Menschen und meinem Glauben.
Mein Weg durch den Garten erinnert mich daran. Rund um die Trittsteine gedeiht die Wiese, auch jetzt im Herbst.