hr4 ÜBRIGENS
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Stehling, Daniel

Eine Sendung von
Daniel Stehling,
Katholischer Pastoralreferent und Religionslehrer, Fulda

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Ein Mädchen sitzt auf dem Rasen, trägt ein Sommerkleid und einen Sonnenhut. Sie hält ein aufgeschlagenes Buch in der Hand und schaut konzentriert darauf. Neben ihr liegt ein roter Apfel. Im Hintergrund sind grüne Pflanzen und ein Holzzaun sichtbar.

Mach mal Pause!

Mit dem Spruch „Mach mal Pause!“ hat vor einigen Jahrzehnten eine bekannte Getränkemarke Werbung für ihren Softdrink gemacht. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an diesen Slogan. 

Eine Auszeit nehmen 

„Mach mal Pause!“ Das ist für die meisten Familien wie auch für uns in diesen Wochen der Sommerferien ein passendes Motto. Für viele ist jetzt eine Zeit ohne Stundenplan, Klassenarbeiten und Hausaufgaben, eine Zeit ohne Pflichtarbeit und Terminstress. Kurz gesagt: eine Zeit, um einmal Pause zu machen. In unserem Alltag ist oft viel los. Schule, Arbeit, Termine, Sport und die ständige Erreichbarkeit durch Handy und soziale Medien können ganz schön anstrengend sein und sind es oft auch. Deshalb brauchen wir Zeiten, in denen wir zur Ruhe kommen und neue Kraft sammeln können.

Auch Jesus macht Pause

Auch Jesus wusste, wie wichtig Erholung und Pausen sind. Im Markusevangelium sagt er zu seinen Jüngern: „Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus.“ (Mk 6, 31) Nachdem die Jünger viel mit Jesus unterwegs waren und viele Begegnungen mit Menschen hatten, lädt Jesus sie bewusst ein, eine Pause einzulegen und zur Ruhe zu kommen. 

Pausen als Kraftquelle für unser Leben

Das zeigt: Pausen sind kein Zeichen von Faulheit. Sie gehören zum Leben dazu und sind nötig. Selbst Jesus, der immer für die Menschen da war, zog sich immer wieder zurück, um zu beten, nachzudenken und neue Kraft zu schöpfen. Er wusste: Wer anderen etwas geben möchte, braucht selbst Zeiten der Ruhe, um aufzutanken.

Was erfüllt mich?

Die Sommerferien und die Urlaubszeit können genau solche Zeiten zum Auftanken sein. Ich denke an einen Ausflug mit der Familie, an ein gutes Buch, an Sport, an Faulenzen am Badesee oder einfach an einen ruhigen Nachmittag zu Hause. Mit dem Blick auf Jesus können diese Urlaubs- und Ferientage noch etwas sein: Sie sind eine Einladung, darüber nachzudenken, was uns wirklich wichtig ist, woher wir Kraft schöpfen und was uns erfüllt. Denn wie seinen Jüngern ruft auch uns Jesus zu: „Mach mal Pause!“