Der „Mach-andere-glücklich-Tag“
In Kassel leben die glücklichsten Großstädter Deutschlands. Sagt zumindest der „Glücksatlas“ 2024 und 2025: Kassel liegt auf Platz 1. Zweimal hintereinander. Glück in Kassel- klingt gut.
Glück vs. Seligkeit: Was die Bibel über echtes Glück sagt
In der Bibel kommt das Wort „Glück“ allerdings selten vor. Jesus sagt lieber: „selig“. Ein altes Wort. Es meint: tief glücklich. Von innen her. In den Seligpreisungen zählt Jesus auf, wer selig ist. Und das Überraschende: Da stehen keine Villen, keine Kontostände, keine Traumurlaube. Da steht: „Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit.“ „Selig, die Frieden stiften.“
Das finde ich spannend, denn da steht nicht: Glücklich sind die, die viel haben - also Haus, Beziehung, Geld oder so. Nein, da steht, dass die glücklich sind, die geben, die etwas für andere tun, sich für etwas einsetzen: für Gerechtigkeit, für Frieden, für andere.
Glück weitergeben: Inspiration für den „Mach-andere-glücklich-Tag“
Das passt erstaunlich gut zu einem heutigen Gedenktag in Nordamerika: dem „Mach-andere-glücklich-Tag“. Nicht selbst glücklich sein steht im Mittelpunkt, sondern andere glücklich machen. Vielleicht ist der Titel „glücklichste Stadt Deutschlands“ deshalb auch ein Auftrag. Glück ist kein Besitz. Glück ist Bewegung, die von mir ausgeht.
Ein freundliches Wort. Ein Anruf. Ein Einsatz im Ehrenamt. Ein Streit, der nicht eskaliert. Die Seligpreisungen sagen: Wer Glück weitergibt, bekommt es zurück. Nicht immer sofort. Aber spürbar.
Fazit: Wer andere glücklich macht, wird selbst glücklich
Es gibt so viele kleine und große Möglichkeiten, die Welt glücklicher zu machen. Die Seligpreisungen lehren uns: Wer für mehr Glück sorgt, der wird selbst glücklich. Ich finde, das ist eine tolle Aussage und ein kluger Rat. Deshalb: Überlegen Sie doch an diesem „Mach-andere-glücklich-Tag“, was andere glücklich machen könnte und versuchen Sie, Ihr Handeln daran auszurichten.