hr4 ÜBRIGENS
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Meyer, Andreas

Eine Sendung von
Andreas Meyer

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Christi Himmelfahrt

Heute ist Christi Himmelfahrt. Ein Text am Anfang der Apostelgeschichte in der Bibel erzählt, was an diesem Tag wichtig ist: Jesus erscheint seinen Jüngerinnen und Jüngern noch einmal. Noch einmal ermutigt er sie, weiterzutragen, was sie mit ihm erlebt hatten und was das für das Leben im Alltag bedeutet. Und er verspricht ihnen, dass Gottes Geist zu ihnen kommen und ihnen Kraft geben wird. Dann wird erzählt: eine Wolke kommt und Jesus wird vor ihren Blicken weggenommen. 

„Was schaut ihr zum Himmel empor?"

Während sie dastehen und völlig verdattert zum Himmel schauen, kommen zwei Engel und sprechen sie an: „Was schaut ihr zum Himmel empor?“ Sie werden wieder in die Realität zurückgeholt – so verstehe ich diesen Satz.

Die Jüngerinnen und Jünger Jesu haben sich schwer damit getan, zu verstehen was nach seinem Tod geschehen ist. Das Grab, in dem er begraben wurde, ist leer. Sie erleben, dass er gar nicht tot ist: Maria, eine der Jüngerinnen, tröstet er in ihrer Traurigkeit und sie spürt: er lebt. Zwei Jünger erfahren beim gemeinsamen Mahl, dass er da ist. Mehrmals sucht er seine Jüngerinnen und Jünger auf, um ihnen zu zeigen, dass er da ist. 

In diese Weite will er die Menschen mitnehmen

Die Jüngerinnen und Jünger sind auf der Suche, wie sie ihre Erfahrungen mit Jesus weitererzählen können. Dabei brauchen sie Unterstützung. Die gibt Jesus ihnen auf ganz unterschiedliche Weise. Die Himmelfahrt Jesu ist für mich auch kein Abschluss, sondern bedeutet einen weiteren Schritt. Jesus lebt nun in einer Weite, die wir aus menschlicher Sicht nur ahnen können. In diese Weite will Jesus 
die Menschen mitnehmen.

Himmelfahrt wird dann konkret für mich 

Weite, die kann ich jetzt schon leben und möglich machen. Dann wird Himmelfahrt für mich konkret: Wenn ich die Menschen und ihre Begabungen wahrnehme und ihnen Mut mache, sie einzusetzen. Und wenn ich mich für ein friedvolles Miteinander einsetze.