Beliebteste Vornamen
Sophia. Noah. Das sind die beiden beliebtesten Vornamen in Deutschland im vergangenen Jahr gewesen.
Namen, die Hoffnung und Neuanfang bedeuten
Sophia klingt weich. Hoffnungsvoll. Da geht es in der deutschen Übersetzung um Weisheit. Noah dagegen ruft eine uralte Geschichte wach. Eine Geschichte von Wasser. Von Angst. Aber auch von einem neuen Anfang.
Noah: einer, der handelt und vertraut
Seit 2019 steht Noah weit oben auf der Vornamenliste. Eltern greifen zu einem Namen, der an eine Krise erinnert, die alles zu verschlingen droht. Und doch ist es kein Name des Untergangs. Sondern ein Name der Rettung. Denn Noah baut die Arche. Er bleibt nicht ohnmächtig. Er handelt. Er vertraut.
Ein Name der Hoffnung in unsicheren Zeiten
Auch heute spüren viele dieses Wechselspiel. Not. Unsicherheit. Weltweite Krisen. Mitten darin wächst der Wunsch nach Halt. Nach Zukunft. Nach einem Zeichen, dass es weitergeht. Genau davon erzählt die alte biblische Geschichte.
Ein Versprechen gegen die Angst in der Bibel
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Genesis 8,22) Dieser Satz steht am Ende der Sintfluterzählung. Er ist ein Versprechen. Ein zartes, aber starkes Band zwischen Gott und Mensch. Ein Wort gegen die Angst.
Noah als Symbol für Zukunftshoffnung und Vertrauen
Wenn Eltern heutzutage ihre Kinder Noah nennen, ist das für mich ein schönes Zeichen. Sie sagen: Wir glauben an einen neuen Anfang. Wir glauben an Zukunft. Wir glauben an Hoffnung – selbst wenn die Welt manchmal unterzugehen scheint.
Sophia und Noah: Eine Genesis von Weisheit und Glauben
Und wenn dann zu so einem Noah mit seinem Glauben noch die Weisheit hinzukommt, so eine Sophia, dann wächst in mir die Zuversicht, dass die nachfolgende Generation eine gute Zukunft unter dem Segen Gottes hat.