Spuren im Jahr 2026
Ein gutes neues Jahr 2026. Dieser Wunsch steht auf einem Kalender. Ein Geschenk von meiner Autorenwerkstatt. Das erste Bild darin – für den Januar – zeigt eine verschneite Winterlandschaft. Die Schneedecke ist unberührt – wie das Jahr, das gerade begonnen hat.
Kindheitserinnerungen im Schnee
Beim Anblick des Bildes habe ich mich erinnert an einen Neujahrsmorgen mit unseren Kindern. Die waren damals noch klein. Es hatte geschneit. Meine Frau sagte: „Geh doch mit den Kindern raus in den Schnee, das wird ihnen gefallen.“ Und so war es auch.
Erste Spuren im Neuschnee – was bleibt vom Anfang
Wir stapften durch den Schnee hinter unserem Haus. Die Schneedecke war unberührt, noch ohne Spuren darin. Das sollte sich bald ändern. Die Kinder warfen sich in den Schnee, wälzten sich darin, warfen Schneebälle und bauten einen Schneemann.
Eine Spur im Schnee – wer war hier unterwegs?
Da entdeckte ein Kind eine Spur im Schnee. Es war die Fährte eines Feldhasen und ein Stück weiter die von einem Reh. Das Januarbild in meinem Kalender gefällt mir - nicht nur wegen der Erinnerung an jenen Neujahrstag mit unseren Kindern. Für mich ist die verschneite Landschaft ein Sinnbild für das neue Jahr.
Das Januarbild als Gleichnis – Erinnerung und Neubeginn
Schritt für Schritt werden wir in dieses Jahr gehen und darin allerlei Spuren hinterlassen. Welche das sein werden, weiß ich nicht.
Spuren im neuen Jahr – was hinterlassen wir?
Ich wünsche mir, dass es Spuren von Feldhasen sind oder von spielenden Kindern. Vielleicht hinterlässt ein gutes Gespräch Spuren – weil damit ein Streit endet. Oder ein Besuch, mit dem ich nicht gerechnet habe. Sicher hinterlassen Menschen Spuren bei mir – die neben mir gehen auf meinem Lebensweg in diesem neuen Jahr.
Mit dieser Hoffnung, gehe ich zuversichtlich los.