Strong Viking: Hindernisse gemeinsam überwinden
Moderator/in: Heute ist der zweite Tag des „Strong Viking Frankfurt“. In Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis treten Menschen in einem Hindernislauf mit wilden Aufgaben gegeneinander an. Beim „Strong Viking“ geht es nämlich darum, auf Strecken zwischen 4 und 42 Kilometern immer neue Hindernisse zu überwinden. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: In deiner Familie gibt’s auch „Strong Viking“-Fans. Was fasziniert denn daran so?
Strong Viking: Hindernisse gemeinsam meistern
Fabian Vogt: Na, wie’s der Name „Strong Viking“ schon verrät: Wenn du diesen Hindernislauf machst, dann fühlst Du dich wie ein echter Wikinger. Und die Routen sind wirklich verrückt: Da gibt es riesige Schlammgruben, hohe Kletterwände, Hangel-Elemente, Trage-Aufgaben, Kriech-Parcours und eine Riesenwasserrutsche – insgesamt über 40 spektakuläre Hindernisse, die für ordentlich Adrenalin sorgen. Viele lieben den „Strong Viking“, weil es um Kraft, Ausdauer, Technik und Koordination geht. Und weil man merkt: Allein kommt man nicht überall weiter.
Moderator/in: Kann man den „Strong Viking“ nicht allein machen?
Zusammen statt allein
Fabian Vogt: Doch, kann man. Aber ein Motto lautet: „We leave no viking behind!“ Also: Niemand wird zurückgelassen. Und genau das lernt man da auch: Manche Hindernisse schafft man besser zusammen. Zum Beispiel die Kletterwände. Die gehen schneller, wenn man sich hilft: einer steht unten, einer schiebt an – und plötzlich kommt man über die Wand.
Glaube an das Miteinander
Das ist für mich eine wichtige Erfahrung: Gemeinsam kriegen wir mehr hin als allein. Schon über die ersten Christen wird erzählt, sie haben so zusammengehalten, dass man über sie gesagt hat: „Sie waren ein Herz und eine Seele.“ Apostelgeschichte 4,32 So wird aus einem Hindernislauf auch ein Bild dafür, was eine Gemeinschaft stark macht.