PopUp-Formate: Wie man mit Menschen ins Gespräch kommt
Moderator/in: Noch bis zum 1. Oktober ist sie geöffnet: die Pop-Up-Redaktion des hr in Dietzenbach. Da könnt ihr ab morgen wieder vorbeischauen und mit unseren Redakteurinnen und Redakteuren ins Gespräch kommen … zu euren Ideen und Fragen. Welche Themen bewegen euch? Was ist in eurer Region dran? Oder habt ihr vielleicht Verbesserungsvorschläge? Dann lasst uns drüber reden. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Ist ja gerade ein ganz wichtiger Trend … stärker mit den Menschen in Kontakt kommen, oder?
Das Motto: Sag uns, was Dich bewegt
Fabian Vogt: Ist es. Und ich finde das Motto der Pop-Up-Redaktion klasse: „Sag uns, was Dich bewegt." Also: Wir hören zu. Wir wollen wirklich wissen, woran ihr interessiert seid, was ihr braucht und was ihr euch von eurem Lieblings-Sender wünscht. Als die hr-PopUp-Redaktion in Friedberg war, hat das ja total gut funktioniert – und die Redaktion hat viele der vorgeschlagenen Themen aufgenommen.
Die Idee stammt ursprünglich aus der Bibel
Wobei ich als Pfarrer noch mal kurz erwähnen möchte: Die Idee „Lasst uns näher bei den Menschen sein, damit wir mitbekommen, was ihnen guttut", die stammt ja ursprünglich aus der Bibel.
Moderator/in: Na, da gab's ja vermutlich noch keine Pop-Up-Redaktion!
Gott möchte näher bei den Menschen sein
Fabian Vogt: Bildlich gesehen schon. Gott sagt irgendwann: Ich möchte näher bei den Menschen sein. Also muss ich zu ihnen hin. Und wie mache ich das? Indem ich selbst ein Mensch werde. Und dann kommt Jesus zur Welt. Etwas salopp ausgedrückt heißt das: Jesus ist ein Pop-Up-Gott.
Gott kommt zu den Menschen auf Augenhöhe
Gott, der zu den Menschen kommt, um ihnen auf Augenhöhe zu begegnen und zu erfahren, was sie brauchen, damit ihr Leben gelingt. Und ich freue mich total, dass diese Idee „Sag uns, was dich bewegt" gerade überall aufgegriffen wird, in der Kirche, in den Parteien … und eben auch beim hr. Klasse!