Muttertag: die Kunst, seine Mutter zu ehren
Moderator/in: Heute ist Muttertag. Zeit, die Mütter zu feiern. Für alles, was sie für uns getan haben. Für all ihren Einsatz, das Engagement und die Zeit, die sie in uns investiert haben. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Ist doch eigentlich ein richtig schöner Brauch.
Reicht ein Tag im Jahr für Dankbarkeit aus?
Fabian Vogt: Klar, abgesehen davon, dass natürlich gilt: Wir könnten unseren Müttern ruhig mehr als einmal im Jahr Danke sagen. Aber für den Tag heute finde ich wichtig: Seiner Mutter ein paar Blümchen mitbringen ist nett.
Was wirklich zählt
Aber noch viel stärker ist es, wenn ich konkret sage: „Weißt du, Mama, besonders dankbar bin ich dir dafür, dass du …“ Was weiß ich: „… immer ansprechbar warst … meine Pubertät ausgehalten hast … ich mich bei dir bis heute geborgen fühle.“
Beziehung statt Pflicht
Denn dann feiern wir nicht das Mutter-Sein an sich … was auch schön ist … sondern wirklich die Beziehung zu unserer Mutter. Ich glaube: Das lohnt sich!
Wird Dank wertvoller, wenn er persönlich ist?
Moderator/in: Du meinst: Je persönlicher der Dank ist, desto besser?
Fabian Vogt: Ja. Und Tipps dafür gibt es in einem Bibelvers: „Meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“ (1. Joh 3,18)
Worte oder Taten: Was zählt mehr im Alltag?
Sprich: Vielleicht fällt uns ja was ein, was wir unserer Mutter Gutes tun können. Meine Mutter zum Beispiel freut sich mehr, wenn ich mir Zeit nehme und ihr das neue Handy einrichte, als wenn ich ihr Blumen mitbringe.
Ein moderner Muttertagsimpuls: Liebe konkret leben
Klingt irgendwie wie ein echter Muttertagsvers: „Meine Kinder, lasst uns – zumindest nicht nur – mit Worten lieben, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“