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Vogt, Dr. Fabian

Eine Sendung von
Dr. Fabian Vogt,
Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Frankfurt

Eine lächelnde junge Frau sitzt am Computer und spielt Videospiele. Sie trägt einen grauen Hoodie, eine Mütze und ein Headset. Vor ihr befindet sich eine Tastatur und der Bildschirm zeigt vermutlich ein Spiel. Die Beleuchtung im Hintergrund ist farbenfroh.

Gamescom: Wie man spielend die Welt rettet

Moderator/in: Um 20 Uhr ist es soweit: Dann startet in Köln die große Opening Night der gamescom – der größten Messe der Welt für Computer- und Videospiele. Mehr als 1600 Ausstellende zeigen in den kommenden Tagen die neusten Trends für alle, die gerne in fantastische Spielewelten eintauchen. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Was sind denn so die aktuellen Trends?

Games machen Lust auf Zukunft

Fabian Vogt: Na, das Leitthema heißt diesmal: Games machen Lust auf Zukunft. Ich dachte erst: Klar, futuristische Welten, Roboter, Raumschiffe, alles wie immer. Also: So, wie die Gesellschaft von Morgen aussehen könnte.

Was bedeutet spielend die Welt retten?

Aber es geht um mehr: Einer der großen Trends heißt Spielend die Welt retten. Die Frage dahinter: Was kann die Games-Community – und das sind immerhin fast 40 Millionen leidenschaftliche Menschen allein in Deutschland – konkret machen, um der Welt Gutes zu tun?

Moderator/in: Hast du mal ein Beispiel, wie so was aussieht?

Speedrunning Streams für gute Zwecke

Ja, zum Beispiel sogenannte Speedrunning-Streams. Da spielen Leute live vor der Kamera und versuchen, ein Spiel so schnell wie möglich durchzuspielen. Das Besondere: Immer öfter sammeln die Spielerinnen und Spieler dabei Spenden für gute Zwecke – die Krebsforschung oder die Förderung der Demokratie.

Gaming verbindet Unterhaltung und Engagement

Oft in Millionenhöhe. Dazu kommen Unterschriftenaktionen und sogar Demonstrationen direkt im Spiel. Faszinierend. Der Trend Spielend die Welt retten zeigt: Wenn viele Leute sich zusammentun, können sie die Welt zum Guten verändern. Als Christ finde ich besonders diese Grundhaltung stark: Wenn man gemeinsam an was glaubt … ist Unglaubliches möglich.