Andreas Meyer

Katholischer Klinikseelsorger im Ruhestand, Steinhausen

Orte und Menschen, die mich geprägt haben

Zuallererst: meine Eltern und meine Familie. Dann: mein Engagement in der kirchlichen Jugendarbeit. Freundinnen und Freunde, die mich herausgefordert, ermutigt und bestätigt haben. Mancher Lehrer, in der Schule und im Studium, der eigene Gedanken provoziert und anerkannt hat.

Was mir Glaube bedeutet

„Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben.“ (Apg 4,20). Dieser Satz hat mich schon als Jugendlicher begeistert. Auf vielfältige Weise habe ich erfahren, dass Jesus, sein Leben mit und seine Zuwendung zu den Menschen meinem Leben eine Richtung gibt. Und: mein Glaube verbindet mich mit Menschen. Glauben geht nur gemeinsam.

Weshalb ich gern Seelsorger bin

Menschen mit Jesus in Verbindung bringen – das bringt meinen Dienst als Seelsorger auf den Punkt. Das geschieht in persönlichen Begegnungen, wenn ich gemeinsam anderen auf dem (Lebens)Weg bin, im Feiern von Gottesdiensten…

Das liebe ich am Radio 

Mittlerweile bin ich seit mehr als 25 Jahren im Radio zu hören. Und manchmal habe ich schon an‘s Aufhören gedacht. Aber dann hat es mich doch wieder gereizt, gute Gedanken mit anderen zu teilen. Ich vertraue darauf, dass meine Gedanken anregen, ermutigen, vielleicht ein Schmunzeln auf’s Gesicht zaubern.

Was mir gut tut 

Mein Garten im Wechsel der Jahreszeiten und die Freude über das, was wächst und dann auch auf meinem Tisch landet – natürlich selbst zubereitet. Dazu ein Glas Wein.

Mein Hund, der mich zwei Mal am Tag ausführt und mich freudig begrüßt, wenn ich heimkomme. Die Begegnung mit vertrauten Menschen und das Teilen guter Gedanken – gerne beim gemeinsamen Essen.