Fußball-WM der Männer 2026
Vom 11. Juni bis zum 19. Juli wird die Fußball-WM der Männer in den USA, Mexiko und Kanada ausgetragen. 48 Teams aus aller Welt nehmen teil. So viele wie noch nie zuvor.
Hier gibt es den Spielplan und die Ergebnisse.
Mit einem 7:1 zum Auftakt startete die deutsche Nationalmannschaft fulminant in das Turnier. Umso größer die Enttäuschung: Am Montag, den 29. Juni, verlor das Team im Elfmeterschießen gegen Paraguay mit 3:4 und schied damit aus. Damit endet der Traum vom WM-Pokal für Deutschland.
Nun heißt es: Daum drücken für alle Mannschaften, die weiter um den Sieg kämpfen.
Weil Fußball auch mit Religion zu tun hat, gibt’s in unseren Kirchensendungen im hr in diesen Wochen einiges zum Thema:
Fußball - Fans - Fairness
Autor Matthias Viertel hat beim ersten Spiel der deutschen Elf etwas entdeckt, das über den Fußball hinausgeht: Respekt bei Sieg und Niederlage. Seinen hr1 Zuspruch finden Sie hier.
Torschütze zum 1:0 Felix Nmecha betet zusammen mit den Spielern von Curacao
Für das DFB-Team begann das WM-Turnier am 14. Juni mit dem Spiel gegen WM-Neuling Curacao. Die deutsche Mannschaft gewann mit 7:1. Der erste Torschütze, Felix Nmecha, wurde anschließend im ARD Interview gefragt, was er nach dem Spiel mit den Spielern von Curacao und dem deutschen Abwehrspieler Jonathan Tah gemacht hat. Er sagte sinngemäß: “Im Spiel sind wir Gegner. Aber am wichtigsten ist, wir sind doch Brüder. Wir haben als Christen danach zusammen gebetet.” Hier finden Sie ein Bild vom Gebetskreis der Spieler beider Mannschaften.
Der Kader und die richtig Mischung
Um ein Spiel zu gewinnen, ist es wichtig, eine guten Kader und damit eine gute Mischung auf dem Platz zu haben. Autor Rolf Müller findet: Das gilt nicht nur im Fußball, sondern überall, wo es viele Menschen braucht. Wie er das in seinem Alltag erlebt, erzählt er im hr4 Übrigens.
Weltmeisterschaft
Bei einer Weltmeisterschaft ist man auf jeden Fall parteiisch, das merkt auch Autor Uwe Groß. In seinem hr2 Zuspruch schaut er auf einen gesunden Patriotismus mit der Kinderhymne von Bertolt Brecht.
Kritisch zuschauen
Autor Rolf Müller denkt darüber nach, wie er kritisch zuschauen kann. Denn er möchte die Sportler unterstützen. Er zeigt in seinem hr4 Übrigens, warum er die kommerzielle Seite nicht gut heißen kann.
Mit Fußball fürs Leben lernen
Autor Stephan Krebs weiß: Ein alter, abgewetzter Ball hat viel zu erzählen. Vielen Kindern hat er wichtige Erfahrungen über das Leben vermittelt. Welche das sind, erzählt er im hr2 Zuspruch.
Nur nur Nationalmannschaft. Es gibt in Hessen auch Fans des FC St. Pauli
Autorin Mareike Clausing ist eine davon. In ihrem hr1 Zuspruch verbindet sie ihre Leidenschaft für den Club aus Hamburg mit einer Frage, die über Fußball hinausgeht: Was hält Menschen zusammen, wenn es runtergeht? Sie sagt: Liebe kennt keine Liga.
Kirche und Fußball: Haltung zeigen
Die Evangelische Kirche in Deutschland benennt auch Missstände rund um die WM, auch ökologische. Sie ruft aber nicht zum pauschalen Boykott der WM auf. Sie wirbt für eine verantwortliche Haltung: Freude am Spiel, Missstände benennen, Fairness stärken und die Würde jedes Menschen im Blick behalten. Sie sagt: Fußball bleibt dort stark, wo er Menschen verbindet – und nicht vereinnahmt. Mehr zur Haltung der Evangelischen Kirche finden Sie hier.