Gottes Gnade für Schusselige
Ein ganz normaler Tag – oder doch nicht?
Ich war spät dran zu einem Termin, also schnell ins Auto, raus aus dem Ort. An der ersten Verkehrsinsel macht es plötzlich: Sssssst. Als ob etwas vom Dach rutscht. Dann ein dumpfer Schlag.
Panikmoment auf der Straße: Wo ist der Laptop?
„Oh Gott“, schießt es mir durch den Kopf. „Bitte nicht der Laptop. Hab ich den auf dem Dach vergessen? Bitte, Gott, sei gnädig mit mir.“
Zwischen Schreck und Erleichterung – ein kaputtes Gerät, aber kein Unfall
Ich fahre zurück und sehe den Laptop aufgeklappt auf der Verkehrsinsel. Das Display ist ein einziges Splitternetz. Als ich ihn einschalte, verschwimmt die ganze Mattscheibe. „Na toll. Diesmal war Gott nicht gnädig mit mir.“
Väterliche Missgeschicke und kindliche Weisheit
Als ich meiner Tochter abends die Geschichte erzähle, lacht sie und sagt: „Papa, wie kann man nur so schusselig sein! Da oben im Himmel denkt Gott bestimmt: ‚Mensch, wie soll ich das denn noch retten?‘“
Was zählt wirklich? Gnade, Sicherheit und Dankbarkeit
Dann wird sie ernst. „Ist jemandem was passiert?“ Ich sage: „Nein, Gott sei Dank nicht.“ Sie fragt nach meinen Daten und ich erzähle ihr, die konnte der Mann im Computerladen retten.
Gnade im Alltag – wenn Kinder uns glauben lehren
Meine Tochter nickt. „Na siehst du“, sagt sie. „Gott ist doch gnädig. Sogar mit so einem Schussel wie dir.“ Da müssen wir beide lachen. Und ich denke: Gottes Gnade ist nicht im heilen Laptop, sondern dass nichts Schlimmeres passierte.