Das Leben ist schön
Jeden Morgen steht sie vor mir, die Tasse, die ich mir letztes Jahr aus dem Urlaub in Frankreich mitgebracht habe. Auf ihr steht der Satz: „La vie est belle“ – Das Leben ist schön. Ich mag diese Tasse sehr, besonders wegen dieses Satzes.
Ich habe Glück gehabt und möchte davon was weitergeben
Dabei weiß ich eigentlich genau: Das Leben ist nicht immer schön. Es gibt auch viele traurige und dunkle Stunden, Stunden voller Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung. Die habe ich auch schon erlebt. Aber der Schriftzug auf meiner Tasse erinnert mich gerade dann daran: Trotzdem ist mein Leben eigentlich schön! Ich bin körperlich ganz gut in Form, habe einen tollen Beruf und viele Freundinnen und Freunde, meiner Familie geht’s gerade ganz gut. Und ich habe in meinem Leben schon wunderbare Dinge erleben dürfen: Da gab es großartige Reisen, spannende Begegnungen mit interessanten Menschen und vieles andere mehr. Wenn ich daran so denke, merke ich: Ich habe echt Glück gehabt, das wirklich sagen zu können: „Mein Leben ist schön!“ Und das ist dazu für mich auch ein Auftrag, etwas dafür zu tun, damit andere Menschen schöne Momente im Leben haben. Ich weiß: da kann ich was für tun – und wenn es nur ein Besuch bei dem kranken Gemeindemitglied oder der oft einsamen Bekannten ist.
Dieser Schriftzug macht mich dankbar
Der Schriftzug auf meiner Lieblingstasse macht mich auch dankbar. Wenn ich ihn lese, sage ich das ganz oft in einem kleinen Gebet an Gott. Es ist nur ein Satz: „Danke lieber Gott, dass ich das erfahren darf: Das Leben kann so schön sein.“