Valentins Traum von der Liebe
Moderator/in: Übermorgen ist es wieder so weit: Es ist Valentinstag! Die Gelegenheit, seiner oder seinem Liebsten mal wieder deutlich zu machen: „Ich liebe dich – und finde es toll, dass wir zusammen sind.“
Warum feiern wir eigentlich den Valentinstag?
Dass der Tag „Valentinstag“ heißt, liegt übrigens an einem Heiligen, der im 3. Jahrhundert in Rom gelebt haben soll und als Schutzpatron der Liebenden gilt.
Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Was hat es denn mit Valentin auf sich?
Wer war der heilige Valentin?
Fabian Vogt: Na ja, er war bereit, für die Liebe zu sterben – und für seinen christlichen Glauben, der damals verboten war. Die Legende erzählt, dass der römische Kaiser immer wieder zu Valentin gesagt hat: „Ich verbiete dir, Paare christlich zu trauen.“
Und Valentin … der hat erwidert: „Das ist mir egal. Wenn zwei Menschen sich lieben, dann wird das gefeiert. Und mir und den Paaren ist es wichtig, dass sie dafür den Segen Gottes erhalten.“
Valentins Mut: Für die Liebe bis in den Tod
Angeblich standen die Ehen, die Valentin gesegnet hatte, unter einem besonders guten Stern. Tja, und weil sich Valentin standhaft geweigert hat, sein Engagement für die Liebenden zu beenden, wurde er tatsächlich hingerichtet. An einem 14. Februar.
Moderator/in: Ist ja schon verrückt: Da kämpft einer für die Liebe und noch 1700 Jahre später heißt ein Tag nach ihm.
Fabian Vogt: Mehr noch: Angeblich hat Valentin den Paaren immer Blumen aus seinem Garten geschenkt hat – deshalb schenken wir uns bis heute Blumen am Valentinstag.
Deshalb schenkt man Blumen am Valentinstag
Und irgendwie war vielen Paaren schon damals klar: Es macht einen Unterschied, ob wir denken: Das mit der Ehe, das müssen wir ganz allein hinbekommen. Oder ob wir glauben können: Gott sagt uns zu: „Ich werde bei euch sein. In guten und in schlechten Zeiten. Damit ihr ganz viele Valentinstage feiern könnt.“