Museumsuferfest: Ein Pfarrer verrät sein Lieblingsmuseum
Moderator/in: Morgen (Freitag, 28.8. bis Sonntag, 30. August 2026) geht es wieder los: das Museumsuferfest in Frankfurt. Eine einzigartige Mischung aus Kunst, Kultur und Begegnung am Main – und es werden deutlich mehr als eine Million Menschen erwartet. Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche ist Frankfurter. Fabian, ist das Museumsuferfest für dich eigentlich immer ein Highlight?
Fest, Kultur, Museen
Fabian Vogt: Und wie! Nicht nur, weil ich Feste an sich stark finde, sondern auch, weil ich Museen liebe. Und diese Kombination aus Volksfest, Bühnenprogramm und der Chance, mit einem Button für 7 Euro alle teilnehmenden Museen besuchen zu können, ist in Frankfurt einzigartig. Besonders gut gefällt mir: Am Ufer selbst erlebe ich aktuelle Kultur - und in den Museen entdecke ich, wo unsere Kultur herkommt, warum sie so ist, wie sie ist und wohin sie sich vielleicht entwickelt.
Moderator/in: Hast du denn einen Museumstipp für uns?
Kulturschatz Bibel
Fabian Vogt: Also, ich geh total gerne ins Städel und ins Filmmuseum. Aber wenn du mich als Pfarrer fragst, dann würde ich das Bibelhaus Erlebnis Museum empfehlen. Weil ich überzeugt bin: Wer unsere abendländische Kultur verstehen will, kommt an der Bibel nicht vorbei. Und das Bibelhaus macht seinem Namen Erlebnis Museum alle Ehre. Aktuell kann man mit einer VR-Brille in die Zeit des Neuen Testaments reisen oder erleben, wie das Ganze im Computerspiel Minecraft aussieht. Ich behaupte: Wer auf diese Weise in die faszinierende Welt der Bibel eintaucht, sieht nachher unsere Welt mit anderen Augen. Lohnt sich!