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Walther, Lukas

Eine Sendung von
Lukas Sims,
Pastoralreferent, Referent für Religiöse Bildung im Bischöflichen Jugendamt der Diözese Mainz, Mitarbeiter Kirche im HR

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Halloween, das Fest des Lebens

Moderator/in: Jetzt am Wochenende ziehen viele Kinder und Erwachsene mit Kostümen durch die Straßen: Süßes oder Saures! Halloween feiern wir heute vor allem mit Kürbissen, Süßigkeiten und Partys. Aber der Brauch kommt ursprünglich aus Irland und hatte eine ganz andere Bedeutung: Man wollte böse Geister abschrecken. Lukas Sims von der katholischen Kirche, wie findest du diese Tradition?

Halloween als Fest des Lebens: Was steckt dahinter?

Lukas: Ich finde sie toll! In Halloween steckt ja auch mehr als nur Süßes oder Saures: Man glaubte ja, dass in der Nacht vor Allerheiligen die Grenze zwischen den Welten dünn wird. Also Geister, Dämonen und Co unterwegs sind. Deshalb hat man Lichter angezündet, sich verkleidet und Lärm gemacht, um sie zu vertreiben.
Deswegen ist Halloween für mich das Fest des Lebens. Wir haben aus dem Dunklen, was uns Angst macht, ein Fest gemacht! Wir ziehen uns Kostüme an und ziehen lachend durch die Straßen. Und erschrecken vielleicht auch den ein oder andern. Und wenn ich mich einmal grusel, dann weiß ich: Ich lebe. Und habe hoffentlich noch Süßigkeiten dabei.

Wie lassen sich Ängste überwinden?

Moderator/in: Und was macht dir Angst, wovor erschreckt du dich?

Lukas: Ich muss zugeben, ich bin sehr leicht zu erschrecken. Deswegen mache ich zum Beispiel einen Bogen um Horrorfilme oder -spiele. Selbst wenn ich weiß, da kommt gleich der Jumpscare, zucke ich zusammen.
Aber ich habe mir vorgenommen, meine Ängste zu überwinden. Und wenn ich mit Freunden gemeinsam einen gruseligen Film schaue und mich erschrecke, können wir am Ende alle gemeinsam drüber lachen.
Vielleicht gehe ich auch auf eine der vielen Halloween Partys, die dieses Wochenende stattfinden. Ich finde es schön, wenn viele verschiedene Menschen zusammenkommen, lachen und das Leben feiern.