Die neue Nationalmannschaft: Glaubensstark!
Moderator/in: Zum Auftakt der neuen Saison der Uefa Nations League spielen unsere Fußball-Jungs heute Abend gegen die Niederlande. Das ist was ganz Besonderes: das erste Spiel von Jürgen Klopp als Nationaltrainer – mit einem ziemlich neu aufgestellten Team.
Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Das wird ja nachher richtig spannend, oder?
Nations League: Klopps erstes Spiel als Nationaltrainer gegen die Niederlande
Fabian Vogt: Auf jeden Fall. Und für mich geht’s dabei irgendwie auch um Glauben. Um die Frage, ob die neue Mannschaft an sich glaubt und ob sie gleich den richtigen Teamgeist entwickeln kann.
Glaube und Teamgeist: Was die neue Mannschaft braucht
Und Jürgen Klopp erwähnt ja immer wieder in Interviews, dass für seine Arbeit sein christlicher Glaube wichtig ist. Er hat sogar mal betont, dass sein Glaube für ihn die Basis für alles ist, was er macht.
Jürgen Klopp: Der christliche Glaube als Basis für alles
Wobei er auch sagt, dass es ihm nicht darum geht, für einen Sieg zu beten oder so. Aber er bittet Gott zum Beispiel um Kraft und innere Ruhe, um die jeweilige Situation richtig einschätzen zu können.
Moderator/in: Welche Bedeutung hat denn so eine Einstellung für die Aufgaben als Trainer der Nationalmannschaft?
Fabian Vogt: Na, wenn ich zum Beispiel weiß, dass Gott an meiner Seite ist, auch wenn ich mal einen Fehler mache, dann bin ich innerlich frei, Neues auszuprobieren. Und wagemutig zu sein. Auch bei einer Mannschaftsaufstellung.
Gottvertrauen macht frei: Mut zu Neuem in der Aufstellung
Und Jürgen Klopp hat gesagt, dass Nächstenliebe für ihn auch auf dem Platz gilt. Er fordert von seinen Spielern ein rücksichtsvolles Miteinander und die Bereitschaft, sich für den Nächsten einzusetzen. Das wird hoffentlich auch im Teamgeist der Mannschaft spürbar. Insofern: Ich freu mich richtig auf diesen Fußballabend.