hr2 MORGENFEIER
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Eine Sendung von
Prof. Dr. Maike Schult,
Professorin für Praktische Theologie am Fachbereich Evangelische Theologie der Philipps-Universität Marburg

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Eine Frau mit langen Haaren steht mit ausgebreiteten Armen vor geöffneter Tür und blickt in die Ferne. Sonnenstrahlen scheinen durch die Öffnung, während die Landschaft im Hintergrund sichtbar ist. Die Szene vermittelt ein Gefühl von Freiheit und Optimismus.

Sommeranfang: Vom Versteck ins Licht

Heute ist der erste Tag des Sommers. Die Sonne steht an ihrem höchsten Punkt und kündet von langen, hellen Tagen. Tage „voll Saft im Sonnenschein“ Hiob 8,16, wie es in der Bibel heißt, sorglos und unbeschwert. Tage mit der Kraft, den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen und alles auf Anfang zu stellen: Sommeranfang. 

Schon das Wort wärmt und trägt zurück an den Ort, an dem ich aufgewachsen bin. Als Kind wohnte ich mit meinen Eltern in einem Bungalow. In einem sogenannten Atriumhaus. Sein Herzstück war ein kleiner Garten. Dieser Garten war von allen Seiten mit Mauern oder Wohnraum umgeben, so dass niemand hineinschauen konnte als nur die Sonne selbst.

Der geschützte Innenhof meines Kindheits-Atriumhauses

Dieser Innenhof war wunderbar. Er war mit Blumen und Sträuchern bepflanzt und von einem Blauregen üppig berankt. Im Sommer konnte man dort auf einer Liege vor sich hin dösen, unbemerkt vom Rest der Welt, und den Holzbienen lauschen, die durch die Blüten summten. Der Blauregen blühte im Juni am stärksten und reichte dann seine schönen, duftenden Trauben zu mir herab. Der süße Duft war so stark, dass er ganz benommen machte und mir die Augen zufielen vor lauter Leichtigkeit.
Auch mein Kinderzimmer lag direkt an diesem Innenhof. Es hatte große Fenster, die tagsüber freien Blick gewährten ins private Paradies.

Mein Kinderzimmer fühlte sich aber auch wie Beobachtung an

Und wenn ich abends auf meinem Bett lag, konnte ich von dort hinauf in die Sterne schauen. Doch gerade abends war es nicht nur angenehm. Dieses Zimmer zum Hof war klein. Ein einfaches Viereck ohne Nischen und Winkel. Wenn ich dort bei Lampenlicht saß, saßen meine Eltern im Wohnzimmer direkt gegenüber und konnten geradewegs zu mir herübersehen. Sie taten das natürlich nicht immer. Sie schauten auch in die Zeitung, in den Fernseher oder einander in die Augen. Trotzdem fühlte ich mich ihren Blicken ausgesetzt, fast wie besichtigt. Dabei hatten sie es gut gemeint.

Kinder brauchen Verstecke für geborgene Gefühl

Ein Kind sollte sich in so einem Zimmer besonders geborgen fühlen. Denn hier ist es nie allein. Doch das war genau das Problem. Ich fühlte mich hinter den großen Scheiben wie in einem Schaukasten. Nichts konnte ich hier verstecken, am wenigsten mich selbst. Kinder aber brauchen Verstecke. Und manchmal auch Verborgenheit, um sich geborgen zu fühlen. Momente, die anderen entzogen sind und die niemand sieht als nur die Sonne selbst. 

Musik 1

Verstecke geben Kindern Freiheit für eigene Gedanken

Kinder brauchen Verstecke, um sich entfalten zu können. Einen Freiraum, in dem sie denken können, was sie wollen, ohne dass gleich jemand kommentiert, kontrolliert oder alles überwacht. Einen Raum zum inneren Ausschwingen, zum Ausprobieren von Ideen und für gedankliche Experimente. Sie müssen dabei gar nichts Böses im Schilde führen. Auch wer nichts zu verbergen hat, braucht ab und an etwas, was er für sich behält. Der französische Psychoanalytiker Serge Tisseron geht noch weiter: Er hält die erste unentdeckte Lüge eines Kindes für besonders wichtig. Denn da lernt das Kind: Meine Eltern können nicht Gedanken lesen. Es gibt einen Bereich, der mir allein gehört, meine eigene unabhängige Persönlichkeit. Ein Plädoyer für die Lüge ist das natürlich nicht. Im Gegenteil.

Lügen macht einsam und verhindert Freiheit

Lügen macht einsam. Wer ständig darauf achten muss, nicht ertappt zu werden, kann nicht mehr frei draufloserzählen. Es geht also nicht ums Lügen. Es geht um Freiheit. Um das Recht auf eigene Gedanken. Und um die Möglichkeit, sich aus vielen Ideen eine eigene Gedankenwelt aufzubauen. Manches teilen wir mit. Anderes behalten wir für uns. Manche Gedanken denken wir nur. Aus anderen werden Taten. Schon kleine Kinder lernen das zu unterscheiden. Sie lernen, geheime Gedanken zu haben, und entwickeln so eine eigene seelische Landschaft.

Schuld und Scham machen einsam - wie bei Dostojewskij

Aber Gedanken zu haben, die geheim bleiben müssen, weil Schuld oder Scham daran klebt – die machen einsam. Davon erzählt Dostojewskijs berühmter Roman „Schuld und Sühne“. Seit 160 Jahren liest man ihn in der ganzen Welt in verschiedenen Übersetzungen, und es gibt auch im Deutschen mehr als einen Titel dafür (siehe unten Anmerkung 1). Doch die meisten kennen ihn wohl als „Schuld und Sühne“. Der Roman erzählt von Raskolnikow. Einem Jurastudenten, der aus einem geheimen Gedanken eine Mordtat macht. Was genau treibt diesen jungen Mann zu seinem Verbrechen?
 

Musik 2

Raskolnikow verübt Doppelmord an einem heißen Sommertag

Der Roman „Schuld und Sühne“ beginnt an einem heißen Sommertag – mit einem Verbrechen: dem Doppelmord an zwei Frauen.Ein Kriminalroman also, in dem die Leser den Täter von Anfang an kennen: Raskolnikow. Student der Rechtswissenschaft. Raskolnikow haust in einer schäbigen Dachkammer, eng wie ein Sarg, und macht dort von seiner Gedankenfreiheit Gebrauch. Er denkt, dass es zwei Arten von Menschen gibt: gewöhnliche und außergewöhnliche. Die gewöhnlichen Menschen müssen sich an Gesetze halten, und wenn sie das Gesetz übertreten, würden sie zu Recht bestraft. Für die Außergewöhnlichen gelten solche Regeln nicht. Raskolnikow nennt sie: die Übermenschen.

Raskolnikow glaubt: Übermenschen dürfen Verbrechen begehen: Für den Fortschritt

Diese Übermenschen haben besondere Ideen. Und diese Ideen dienten dem Fortschritt, auch wenn Blut dafür vergossen wird. Ja, im Grunde sind es Verbrecher. Aber ihre Verbrechen scheinen erlaubt, weil sie die Menschheit voranbringen für eine höhere Idee. Zu diesen Übermenschen zählt Raskolnikow auch sich selbst. Er hat einen wissenschaftlichen Aufsatz zu seiner Idee geschrieben. Nun will er sie auch beweisen durch eine Tat. Dafür bricht er an einem heißen Sommertag aus seiner Kammer auf und erschlägt eine alte Frau, weil er ihr Leben für wertlos hält.

Der perfekte Plan geht schief und führt zu einem weiteren Mord

Das perfekte Verbrechen soll es werden. Ein Verbrechen aus Prinzip, nicht aus Not. Alles ist genau geplant. Doch der Plan geht schief. Raskolnikow wird am Tatort überrascht. Die Schwester der Toten steht plötzlich im Raum und wird Zeugin seiner Tat. Eine fromme Frau, die er kennt und die er mag. Ohne Nachdenken tötet er auch sie. Doch Raskolnikow weiß: dieser Mord lässt sich nicht rechtfertigen mit einer höheren Idee. Er folgt nur dem niederen Instinkt zu entkommen.

Raskolnikow verliert die Kontrolle und verstrickt sich in Lügen

Was hinter seiner Stirn entstand, sieht in der Realität anders aus. Der junge Mann verliert die Kontrolle, macht Fehler, verstrickt sich in Lügen und bleibt nur durch Zufall unentdeckt. Doch das nützt ihm nichts. Denn eines hat Raskolnikow nicht bedacht: Er kann mit seiner Tat nicht leben. Er hat zwei Menschen das Leben genommen und kommt nicht zurecht mit dieser Schuld. Damit beginnt das eigentliche Thema: Wie findet ein Mensch, der eine solche Grenze überschreitet, zurück ins Leben? 

Musik 3

Mit solcher Schuld kann man nicht aus eigener Kraft leben

Der Student Raskolnikow hat ein Verbrechen begangen. Er hat zwei Menschen das Leben genommen, um sich als Übermensch zu erweisen. Doch nun findet er sich nicht zurecht. Wie soll er leben mit einer solchen Schuld? Dostojewskijs Antwort: nicht aus eigener Kraft. Wer eine solche Grenze überschreitet, braucht andere Menschen, die ihn in die Gemeinschaft zurückholen. Einer dieser Menschen ist Sonja. Ein junges Mädchen, blond und warm wie die Sonne, die in ihrem Namen anklingt. Eine leise Lichtgestalt.

Sonja holt Raskolnikow aus der Einsamkeit seiner Tat

Sie holt den Mörder aus der Einsamkeit seiner Tat. Sie bringt ihn dazu, sein Geheimnis preiszugeben. Und mehr noch: Es gelingt ihr, dass Raskolnikow sein Versteck verlässt und sich auch öffentlich zu seiner Tat bekennt. Nach zehn Tagen ist der innere Kampf zu Ende. Raskolnikow stellt sich der Polizei. Er gesteht seine Tat und nimmt seine Strafe an. Gehört er damit zu den gewöhnlichen Menschen, die er so verachtet hat? Ich denke nicht.

Das Gewissen macht den Menschen zum Menschen

Im Gegenteil: Ein Mensch, der seiner Schuld begegnen kann, hat ein Gewissen. Und das Gewissen ist es, was den Menschen zum Menschen macht. Das Gewissen fängt nicht mit der Strafe an. Es ist der innere Freiraum, den niemand sieht außer der Sonne. Der Ort, an dem ich nicht mehr ausweichen kann. Wo sich klar meldet, was ich nach außen vernebeln und verbergen will. Das Gewissen ist unbequem. Aber es hält die Frage nach der Wahrheit wach. Es fragt: Was ist wirklich passiert? Und: Was hattest du damit zu tun? Manchmal hört man diese innere Stimme vielleicht als Anklage und fühlt sich dann wie unter einem strengen Blick, dem man nie entgeht. Doch die Stimme des Gewissens lässt sich auch als Einladung verstehen. Als ein Ruf zur Wahrheit, der neu ausrichtet und Orientierung gibt. Denn das Gewissen sagt auch: Bring die Dinge ans Licht, wo man sie anschauen kann.

Protestantismus als Gewissensreligion

Dann wird es auch in dir wieder heller werden. Komm aus deinem Versteck. Vertrau dich jemandem an. Dann kannst du einen neuen Anfang machen. Der Theologe Karl Holl hat den Protestantismus eine „Gewissensreligion“ genannt. Denn im Gewissen kommt der Mensch in Kontakt mit sich selbst und auch mit Gott. Nur ist es gar nicht so leicht, danach zu handeln. Das mussten auch die Theologen lernen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zurück nach Deutschland kamen.

Theologen nach Zweiten Weltkrieg ohne Sprache für Kriegsschuld

Viele von ihnen hatten den Krieg selbst erlebt als Sanitäter, Seelsorger oder als Soldaten. Nach 1945 kamen sie aus Krieg und Gefangenschaft zurück und fanden keine Sprache für das, was sie erlebt hatten: den Krieg, den Nationalsozialismus, den Genozid an den europäischen Juden. Wie nennt man solche Verbrechen? Wie kommt man zurecht mit der Schuld, die man auf sich geladen hat durch Taten und Worte, aber auch durch Schweigen?

Dostojewskij gab Theologen Raum für quälende Fragen

Viele Theologen konnten nicht im direkten Gespräch darüber reden. Und sie fanden auch nicht immer Hilfe im Gebet. Doch manche fanden im Lesen einen Raum, sich den quälenden Fragen zu stellen. So einen Raum fanden sie besonders oft bei Dostojewskij. Seine Werke brachten sie aus der Einsamkeit heraus und wirkten wie ein Reinigungsmittel. Die Theologen identifizierten sich auch mit Raskolnikow. Begleiteten ihn beim Lesen auf dem Weg zur Tat. Fieberten mit ihm, dass sein Plan gelingt. Wünschten, er bliebe unentdeckt. Oder dass seine Tat einem höheren Ziel diene. Aber sie erkannten in seinem Irrtum auch den eigenen. Und in seinen Qualen auch die quälende Stimme des eigenen Gewissens: Wie lebt man damit, wenn man eine Grenze überschritten hat?

Wie lebt man mit Schuld, die sich nicht gutmachen lässt?

Wie lebt man mit dem, was sich nicht wieder gutmachen lässt? Im Lesen konnten sie diese Fragen erkunden. Fanden Zugang zu Raskolnikows Gedanken. Seinen Träumen, Hoffnungen und Ängsten. Am Ende meinten sie manchmal, ihn besser zu kennen als er sich selbst. Doch das Lesen weckte auch eigene Fragen: Wie war das bei mir? Und wie finde ich heraus aus der Dunkelheit? So konnten sie das Lesen als einen Schutzraum erleben, aber auch Freiheit darin finden. Denn was Leser im Schutzraum eines Buches erleben, was sie leugnen oder bereuen, ob sie sich mit dem Opfer identifizieren oder mit dem Täter, das bleibt nach außen verborgen. Menschen können Bücher lesen, aber nicht die Gedanken, die anderen beim Lesen entstehen.

Musik 4

Dostojewskij als Beichtvater für Schuld

Viele Theologen lasen nach dem Krieg Dostojewskij. Im Lesen seiner Werke sortierten sie ihre Gedanken. Und manche fanden in dem russischen Schriftsteller sogar einen Beichtvater. Vor ihm konnten sie ihre Geheimnisse zur Sprache bringen. Vor ihnen konnten sie ihrer Schuld begegnen und ihrer Scham, ohne sie auszusprechen. Das ist ein Grund dafür, warum der Romantitel „Schuld und Sühne“ in den deutschen Sprachgebrauch eingegangen ist wie eine Redewendung. Nur: Redewendungen allein wenden die Dinge nicht zum Guten.

Stuttgarter Schuldbekenntnis nur ein Schritt

Das lässt sich auch an der Kirche ablesen. Die Kirche hatte gleich nach dem Krieg versucht, ihrer Schuld und ihrem Schmerz zu begegnen. Sie hatte 1945 das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ formuliert und damit versucht, nach Jahren der Gewalt einen neuen Anfang zu finden. Im „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ hatte sie bekannt, dass auch durch sie unendliches Leid über Völker und Länder gebracht worden ist. Sie hatte ihre Schuld benannt und die Erklärung über den Rundfunk verbreitet. Doch es waren wenige, die sich das Bekenntnis wirklich zu eigen machten. Es war wie in der deutschen Bevölkerung insgesamt: nur ein kleiner Teil der Kirche hatte Widerstand gegen den Nationalsozialismus geleistet. Nur ein kleiner Teil bekannte sich 1945 zu seiner Schuld, spürte die Last und suchte nach einem Neubeginn, der beidem gerecht werden könnte. Das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ war damals der erste Schritt. Doch dieser Schritt genügte nicht. Denn das Bekenntnis nannte keine konkreten Taten. Es formulierte nur allgemein. Und zog niemanden zur Rechenschaft. Viele versteckten sich hinter seinen Redewendungen. Oder verschoben ihre Gefühle in die Literatur.

Nur Einzelne sprachen ihre Schuld aus

So blieb der „Blick auf die Täter“ auf Raskolnikow gerichtet und fand nicht den Weg aus dem Roman heraus in die Wirklichkeit. Es hat lange gedauert, bis einzelne den Mut fanden, ihr Versteck zu lassen, ihrem Gewissen zu folgen, sich ihrer Schuld zu stellen und sie auch öffentlich auszusprechen. Denn hier beginnt das eigentliche Thema: Wie findet ein Mensch, der eine solche Grenze überschreitet, zurück ins Leben?

Wie geht eine Rückkehr ins Leben?

Ich denke: nicht aus eigener Kraft. Wer eine solche Grenze überschreitet, braucht andere Menschen, die ihn in die Gemeinschaft zurückholen. Die helfen, sich aus dem Versteck hervorzutrauen. Auszusprechen, was passiert ist und die Dinge ans Licht zu bringen. Nur: Das macht die Taten selbst nicht ungeschehen. Und manche Schuld ist so groß, dass Menschen allein nicht genügen. Manchmal braucht es eine übermenschliche Kraft, eine Schuld mitzutragen, an der Menschen zerbrechen.
Nach so einer übermenschlichen Kraft fragt der Prophet Micha. Bei ihm heißt es: „Wo ist solch ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und die Schuld erlässt?“ Micha 7,18. Und ich denke: das ist keine billige Gnade, sondern manchmal der einzige Weg, der offen bleibt.

Gott vergibt Sünde und werft Schuld in Tiefen des Meeres

Wer aus menschlicher Kraft allein nicht zurechtkommt mir seiner Schuld, der kann auf den Gott vertrauen, von dem Micha sagt: „Er wird sich erbarmen und unsere Schuld in die Tiefen des Meeres werfen.“ Micha 7,19 Das macht die Tat nicht ungeschehen. Aber es macht möglich, dass jeder Mensch mehr bleibt als ein Täter. Und dass in jedem von uns die Hoffnung aufkeimen kann: Heute ist der erste Tag des Sommers.

Musik 5

Anmerkung: 

[1] Der russische Titel kennt verschiedene deutsche Übersetzungen: „Verbrechen und Strafe“, „Schuld und Sühne“, „Übertretung und Zurechtweisung“. Alle drei haben ihre sachliche Berechtigung und heben einen Teilaspekt des Konflikts hervor.

Quellen:

Boyens, Armin: Das Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945 – Entstehung und Bedeutung, In: Vierteiljahreshefte für Zeitgeschichte, Jg. 19 (1971), Heft 4. Abzurufen unter: https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1971_4_2_boyens.pdf.

Dostojewskij, F. M.: Verbrechen und Strafe. Roman. Aus dem Russischen neu übersetzt von Swetlana Geier, Frankfurt a.M. 92003.

Gerigk, Horst-Jürgen: 150 Jahre Raskolnikow Dostojewskij heute. Vortrag vom 8. März 2016 in Hamburg: www.horst-juergen-gerigk.de/aufs%C3%A4tze/150-jahre-raskolnikow-dostojewskij-heute/ (zuletzt abgerufen am 12.04.2026).

Krondorfer, Björn/von Kellenbach, Katharina/Reck, Norbert: Mit Blick auf die Täter. Fragen an die Theologie nach 1945, Gütersloh 2006.

Schult, Maike: Im Banne des Poeten. Die theologische Dostojewski-Rezeption und ihr Literaturverständnis, Göttingen/Oakville 2012.

Tisseron, Serge: Die verbotene Tür: Familiengeheimnisse und wie man mit ihnen umgeht. Aus dem Französischen von Inge Leipold, Reinbek bei Hamburg 2001.