hr2 MORGENFEIER
hr2
Hirt, Beate

Eine Sendung von
Beate Hirt,
Senderbeauftragte der katholischen Kirche beim hr, Frankfurt

00:00
00:00
Eine Gruppe von Menschen demonstriert für den Umweltschutz. Sie halten Schilder hoch, auf einem steht "SAVE OUR PLANET". Die Versammlung findet an einem sonnigen Tag statt und zeigt das Engagement der Teilnehmer für den Schutz der Erde.

Gründe für die Hoffnung

Sie war ein beeindruckender Mensch, diese Jane Goodall. Als junge Frau hat sie mit Schimpansen in Afrika gelebt und über sie geforscht. Und dann hat sie sich über Jahrzehnte für sie eingesetzt und leidenschaftlich für Natur- und Artenschutz gekämpft, Vorträge gehalten, Millionen Menschen inspiriert. Die Bilder von ihr und den Schimpansen haben viele Menschen vor Augen. Letztes Jahr am 1. Oktober ist Jane Goodall gestorben. Ich hab in den letzten Wochen ein Buch über sie gelesen, das mich sehr beschäftigt, es heißt: „Das Buch der Hoffnung“. Im Gespräch mit dem Autor Douglas Abrams erzählt sie davon, was ihr Hoffnung gibt.

Gibt es Hoffnung für unsere Kinder und Enkel?

Ihre Geschichten über die Hoffnung haben mich beeindruckt und mir gutgetan. Und deshalb soll es auch in dieser Morgenfeier heute um die Hoffnung gehen. Die Hoffnung, die Menschen antreibt, sich zu engagieren. Die Hoffnung, die Menschen manchmal dazu verhilft, morgens überhaupt aus dem Bett zu kommen und es mit dieser Welt aufzunehmen.

Denn besonders hoffnungsvoll geht es in unserer Welt ja gerade nicht zu. Wir leben in schwierigen Zeiten. Kriege, die nicht enden wollen. Rechtsextreme Bewegungen und Parteien, die bei uns und in anderen Ländern an Zustimmung gewinnen. Und dann ist da vor allem auch noch die Klimakrise, die diese Welt bedroht. Gerade hat sie zu einer extremen Hitzeperiode in Europa geführt, unter der viele Menschen leiden. Auch Jane Goodall wurden wegen all der Krisen oft gefragt: „Glauben Sie allen Ernstes, dass es noch Hoffnung gibt für unsere Welt? Für die Zukunft unserer Kinder und Enkel?“ Und sie hat geantwortet: „Diese Frage kann ich ehrlich mit Ja beantworten.“ (Jane Goodall/Douglas Abrams, Das Buch der Hoffnung, S. 11) 

Hoffnung: Kraft, die aktiviert und antreibt

Aber sie sagt auch gleich dazu: Wir dürfen Hoffnung nicht falsch verstehen. Hoffnung ist nicht einfach passives Wunschdenken, hoffen auf Dinge, die mir in den Schoß fallen. Hoffnung ist eine Kraft, die mich aktiviert, die mich antreibt, für eine gute Sache zu kämpfen. Und im besten Fall ist Hoffnung auch noch ansteckend. Sie ermutigt andere, mit mir zu kämpfen, Hoffnung soll sich ausbreiten.

Was also gibt Hoffnung, was stärkt die Hoffnung und die Bereitschaft, aktiv zu werden? Für Jane Goodall ist es zum Beispiel: die Widerstandskraft der Natur. Immer wieder hat sie erlebt: Die Natur regeneriert sich, trotz aller Zerstörung und Verwüstung. Auf gerodeten Flächen wachsen wieder Bäume. Pflanzensamen keimen nach sehr langer Zeit. Und Neues wächst, wo man es nicht für möglich gehalten hat. 

Musik 1: Edvard Grieg, Morgenstimmung aus „Peer Gynt“ (CD: Grieg, Peer Gynt, San Francisco Symphony Orchestra, Edo de Waart, Track 6).

Die Natur kann Hoffnung geben, mit ihrer Widerstandskraft, die zeigt: auch unter widrigen Umständen und nach Zeiten der Zerstörung kann Neues wachsen. Jane Goodall, die Schimpansen-Forscherin, erzählt in ihrem „Buch der Hoffnung“ zum Beispiel von einem Birnbaum, der völlig beschädigt aus den Trümmern des World Trade Centers gezogen wurde, nach den Anschlägen vom 11. September. Und tatsächlich: Er hat sich wieder erholt, hat Grün ausgetrieben, starke Äste sind aus ihm gewachsen. „Survivor tree“, „Überlebensbaum“ wird dieser Birnbaum von New York genannt. 

Die Widerstandskraft der kleinen Feige 

Vermutlich haben viele das - etwas weniger dramatisch - auch schon im eigenen Garten oder auf dem Balkon erlebt. Da dachte man von manchen Pflanzen: Das wird nichts mehr - und plötzlich bringen sie doch wieder zartes Grün hervor. Ich hatte mir zum Beispiel im Frühjahr eine kleine Feige gekauft – aber auf dem Heimweg mit meinen vielen Einkaufstaschen ist mir der Hauptpflanzenzweig abgebrochen, nur ein winziger Seitentrieb war noch da. Ich war kurz davor, die kleine Feige in den Biomüll zu werfen. Aber dann dachte ich: Na gut, ich lass sie mal stehen und geb ihr Wasser und Dünger. Und tatsächlich: Aus dem kleinen Nebenzweiglein ist mit der Zeit ein stattlicher Hauptzweig geworden, und die Feige wächst und gedeiht. Ich freu mich immer wieder an ihr.

Die Grünkraft der Natur

Die Natur mit ihrer Widerstandskraft: Sie tut mir gut und stärkt meine Widerstandskraft, meine Hoffnung und meinen Glauben. Mich erinnert das auch an eine andere starke Frau, die viele Jahrhunderte vor Jane Goodall gelebt hat: die heilige Hildegard von Bingen. Auch sie kannte sich gut aus mit der Natur, mit den Heilkräften von Kräutern zum Beispiel. Die Kraft der Natur nannte sie: Grünkraft. Für sie war es die Kraft, mit der Gott die Welt erschaffen hat. Die Grünkraft ist die göttliche Kraft, die in der Schöpfung steckt, und ich kann sie deswegen in der Schöpfung und in der Natur auch besonders erleben. Ich zum Beispiel liebe es sehr, mich ganz bewusst unter einen Baum zu stellen, hinaufzuschauen in die grüne Baumkrone. Jetzt im Sommer, wenn es heiß ist, tut das besonders gut. Manchmal lege ich dann sogar meine Hände an den Baumstamm. Ich spüre eine Verbindung zu diesem Baum, zur Schöpfung, zur Hoffnung, zu Gott. Ich habe ein paar Lieblingsbäume, bei denen ich das besonders gerne tue. Auch Jane Goodall erzählt in ihrem „Buch der Hoffnung“ von einer Buche im Garten ihrer Kindheit. Sie nennt sie „eine alte Freundin“. Früher ist sie auf den Baum geklettert, sagt sie; später hat sie sich daruntergesetzt, ein Sandwich in ihrem Schatten gegessen und Hoffnungskraft getankt.

Musik 2: Joseph Haydn, „Nun beut die Flur das frische Grün“ aus „Die Schöpfung“ (CD: Die Schöpfung, Nikolaus Harnoncourt, Concentus Musicus Wien, CD 1, Track 9).

Nun beut die Flur das frische Grün dem Auge zur Ergetzung dar;
den anmutsvollen Blick erhöht der Blumen sanfter Schmuck.
Hier duften Kräuter Balsam aus; hier sprosst den Wunden Heil.

Was gibt mir Hoffnung? Für die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall war es etwa die Widerstandskraft der Natur. Und sie nennt in ihrem Buch noch einen weiteren Grund für ihre Hoffnung: Die Macht der Jugend. Vorträge vor Kindern und Jugendlichen bereiten ihr die meiste Freude, sagt sie. Weil sie so engagiert und lebendig sind. Gemeinsam mit jungen Leuten hat Jane Goodall die Jugendorganisation „Roots & Shoots“ ins Leben gerufen, „Wurzeln und Sprösslinge“ heißt das übersetzt. Das Programm motiviert Kinder und Jugendliche weltweit, sich für Menschen, Tiere und die Umwelt zu engagieren. Sie sammeln Müll ein, pflanzen Bäume auf kahlen Schulhöfen oder verbannen Wegwerf-Styroporbecher aus der Schulmensa. Nicht zuletzt setzen sie oft damit auch bei den Eltern ein Umdenken in Gang. Jane Goodall erzählt vom Brief einer Mutter, in dem es heißt: „Unsere Kinder brachten uns auf kluge Weise eine neue Perspektive auf das Leben bei… Früher habe ich nur egoistisch konsumiert, heute vermeide ich, unnötiges Zeug zu kaufen.“ (S. 146)

Kraft und Engagement der jungen Leute

Junge, engagierte Leute bringen mich ins Nachdenken und geben mir Hoffnung: Das kenne ich auch. Vor allem seit den Klimademos 2019 bin ich immer wieder voller Bewunderung darüber, wie junge Leute sich für den Klimaschutz engagieren, wie sie unermüdlich demonstrieren und Aktionen organisieren. Bäume pflanzen, Müll sammeln, sich gegen Kohle- und Gaskraftwerke stark machen. Für mich ist auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer aus dieser Generation eine ganz starke und hoffnungschenkende junge Frau. Mit ungeheuer viel Engagement und Kraft setzt sie sich für das Klima ein. Gegen Widerstand und sogar Bedrohungen. Auch Luisa Neubauer ist schon gefragt worden: Was gibt Ihnen Hoffnung? Und ihre Antwort fällt ganz ähnlich aus wie die von Jane Goodall. Hoffnung ist nichts Bequemes, Passives, sagt sie, etwas, mit dem ich mein Leben unverändert weiterführen kann. Sie sagt: Hoffnung ist keine Pizza, die mir geliefert wird, auf die ich auf dem Sofa sitzend warten kann. Sondern Hoffnung ist eine „unbequeme Hoffnung“. Eine, bei der ich aufstehen, aktiv werden muss. Die Hoffnung bringt mich dazu, mich mit anderen zusammenzutun und mich einzusetzen für ein besseres Leben für alle auf dieser Erde. Diese aktive oder sogar aktivistische Hoffnung: Ich entdecke sie auch in der Bibel und im christlichen Glauben. 

Musik 3: Georg Philipp Telemann: Alt-Arie „Glaub' und Hoffnung“ aus der Kantate „Gott der Hoffnung erfülle euch“ in D-Dur (ursprünglich Bach zugeordnet: Johann Sebastian Bach BWV 218) (CD: The Apocryphal Bach Cantatas BWV 217-222, Alsfelder Vokalensemble, Steintor Barock Bremen, Wolfgang Helbich, Alto: Kai Wessel, CD 1, Track 7)

Glaub' und Hoffnung, Trost und Stärke
Sind des Heil ‘gen Geistes Werke.
Fried' und Freude, Licht und Liebe
Rühren her aus seinem Triebe.
Alles, was wir Gutes haben,
Sind des heil'gen Geistes Gaben.

Hoffnung ist nicht passiv und bequem. Sie führt zu „rechtschaffenem Leben“ und zu „guten Taten“. So sagt es auch die Bibel. Im 1. Petrusbrief im Neuen Testament heißt es erst: „Seid jederzeit bereit, Rechenschaft abzulegen über die Hoffnung, die euch erfüllt.“ Und ein paar Sätze weiter dann: „Es ist besser, für gute Taten zu leiden als für schlechte Taten.“ (1 Petrus 3,15.17) Hoffnung hatte offenbar schon damals vor 2000 Jahren Konsequenzen. Sie hat zur Aktion und zur Tat geführt. Und nicht selten wohl auch zu Taten, für die ich mich rechtfertigen muss oder die nicht alle gut finden. 

„Der unbeugsame Kampfgeist“

Auch heute müssen Menschen, die von Hoffnungskraft erfüllt und angetrieben sind, manchmal für ihre guten Taten leiden und besonderen Kampfgeist besitzen. Dass Menschen solch einen Kampfgeist haben: Das wiederum war für die große Tier- und Umweltschützerin Jane Goodall ein weiterer Grund für ihre Hoffnung. „Der unbeugsame menschliche Kampfgeist“ lässt sie hoffen, sagt sie in ihrem „Buch der Hoffnung“. Menschen können gerade in schwierigen und fast aussichtslosen Situationen besondere Kraft entwickeln und etwas bewirken und verändern. Jane Goodall nennt als Beispiele Winston Churchill, Nelson Mandela und auch Jesus (vgl. S. 162). Sie haben Geschichte geschrieben dadurch, dass sie in allen Bedrohungen an ihren Überzeugungen und ihrem Glauben festgehalten haben und für sie eingetreten sind. 

„Das Wunder des menschlichen Intellekts“

Mir geht es auch so, auch mir machen Menschen Hoffnung, die für ihre Werte und ihren Glauben voller Kraft und Überzeugung einstehen, früher oder heute. Auch Frauen und Heilige wie Hildegard von Bingen, Teresa von Avila oder Edith Stein. Kluge und kreative Männer und Frauen sind es oft, die mir Hoffnung geben, und das bringt mich zu einem weiteren Grund für die Hoffnung, den Jane Goodall aufgeführt hat in ihrem Buch: Es ist „Das Wunder des menschlichen Intellekts“ (S. 55), die Fähigkeit, zu denken und etwas zu verstehen. Sie sagt: „Unser Intellekt ist der wichtigste Unterschied zwischen uns und Schimpansen und anderen Tieren“, es ist der „Teil unseres Hirns, der für logisches Denken und Problemlösung verantwortlich ist.“ (S. 59) Natürlich ist dieser Intellekt auch fähig zu viel Problematischem und Schlechtem – aber der menschliche Erfindungsgeist kann sich eben auch viel einfallen lassen, um Kunstvolles zu schaffen und Probleme zu lösen. Jane Goodall nennt zum Beispiel „Lösungen wie regenerative Energie, regenerative Landwirtschaft und Permakultur, der Trend zur pflanzenbasierten Ernährung und viele andere Wege des Umdenkens.“ (S. 63-64)

Ich gebe zu, ich tue mir mit diesem Grund zur Hoffnung auch etwas schwer. Der Mensch scheint mir den Intellekt zu oft für schlechte Ideen zu nutzen, für Zerstörung und Bedrohung. Aber natürlich stimmt auch: Es kann Hoffnung geben, dass der Mensch so viel Fähigkeiten hat, diese Welt zu verbessern. Für mich ist das sogar ein Hoffnungsgrund aus meinem Glauben heraus: Gott hat den Menschen so mit Intellekt geschaffen, dass er diese Erde behüten und bewahren kann. Hoffnung hat für viele Menschen mit Gott oder einer höheren Macht zu tun – auch für Jane Goodall.

Musik 4: Taizé, Meine Hoffnung und meine Freude (CD: Auf dich vertrau ich. Gesänge aus Taizé, Track 6).

Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht,
Christus, meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht.

Vier Gründe für die Hoffnung zählt Jane Goodall, die große Schimpansen-Forscherin, auf: „Das Wunder des menschlichen Intellekts“, „Die Widerstandskraft der Natur“, „Die Macht der Jugend“ und „Der unbeugsame menschliche Kampfgeist“. Hinter all dem steckt für mich aber noch ein weiterer, fünfter Grund für die Hoffnung: Das ist die höhere Macht, die ich als Christin Gott nenne. Eine Macht, die diese Welt geschaffen und eben mit Geist und Widerstandskraft ausgestattet hat. Ich bin davon überzeugt: Gott hat diese Welt und uns Menschen geschaffen und will, dass dieses Schöpfungsprojekt gelingt und es all seinen Geschöpfen gut geht.

Im Gespräch mit der spirituellen Macht 

Auch Jane Goodall spricht im „Buch der Hoffnung“ von einer äußeren Macht, von einer spirituellen Macht. Sie erzählt sogar, dass sie manchmal mit dieser Macht spricht. Wenn sie sich müde und am Boden fühlt, wenn sie sich nach innerer Kraft sehnt, dann, so sagt sie, öffnet sie ihren Geist „für eine äußere Macht“. „Ich entspanne mich und beschwöre die Quelle dieser Kraft, die spirituelle Macht, die mir meine Lebensaufgabe zugewiesen hat. In Gedanken sage ich zu ihr: ‚Hör mal, du hast mich da reingeritten, also hilf mir da jetzt bitte schön auch wieder raus.‘“ (S. 221)

Das klingt für mich nach einem wunderbaren kleinen Gebet. Und es berührt mich, dass Menschen, die sich mit so viel Kraft und Hoffnung für unsere Welt einsetzen, auf eine höhere Macht und Kraft setzen. Auch die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat einmal gesagt: „Ich finde ganz viel Hoffnung, Kraft und Stärke im Glauben.“

Für mich als Christin ist der letzte und beste Grund zur Hoffnung Gott selbst. Er ist da, wenn ich müde und mutlos bin. Wenn ich Angst habe. Vielleicht morgens im Bett liege und die Decke über den Kopf ziehen möchte. 

Der Gott der Hoffnung

Gott ist eine Hoffnungskraft für mich. Und Gott lässt sich erfahren in all den Dingen, die auch Jane Goodall als Hoffnung erlebt: in der Natur. In mutigen, hoffnungsfrohen Menschen. Im Intellekt und Erfindungsreichtum, der in anderen steckt und in mir selber. Und in verborgenen Kräften, die in mir liegen und die ich mit Gottes Hilfe aktivieren kann. 

Der Apostel Paulus hat seine Gemeinde in Rom einmal so gegrüßt und ihnen Hoffnung gewünscht: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit allem Frieden im Glauben, damit ihr reich werdet an Hoffnung in der Kraft des Heiligen Geistes.“ (Römer 15,13)

Musik 5: Georg Philipp Telemann: „Gott der Hoffnung erfülle euch“ aus der Kantate „Gott der Hoffnung erfülle euch“ in D-Dur (ursprünglich Bach zugeordnet: Johann Sebastian Bach BWV 218) (CD: The Apocryphal Bach Cantatas BWV 217-222, Alsfelder Vokalensemble, Steintor Barock Bremen, Wolfgang Helbich, CD 1, Track 6)

Gott der Hoffnung erfülle euch
mit allerlei Freude und Friede im Glauben,
dass ihr völlige Hoffnung habt,
durch die Kraft des Heiligen Geistes.