Worte fürs Herz
Als ich am Freitagmorgen mit dem Hund eine Runde gelaufen bin, wurde mein Herz warm: Endlich wieder Sonne. Und auch der Blick in die Natur zeigt: Der Kastanienbaum bei uns im Garten wird wieder blühen. Neues Leben wird kommen. All das macht das Licht und die Wärme. Das braucht mein Herz im Moment sehr.
Woher kommt die Kälte in dieser Welt?
Denn die Welt ist ziemlich kalt und ich meine nicht die Temperatur: Nachrichten vom Krieg im Nahen Osten, von vermeintlich starken Männern, die die Welt eben genau so regieren wollen: mit Stärke und Gewalt, nur das eigene Wohl und ihren Reichtum im Blick.
Ein Vers, der wärmt
Da brauche ich gerade mehr Wärme und ich finde sie in einem Vers aus der Bibel:
„Lasst im Umgang miteinander Herzlichkeit und geschwisterliche Liebe zum Ausdruck kommen. Übertrefft euch gegenseitig darin, einander Achtung zu erweisen.
Macht es euch zur Aufgabe, gastfreundlich zu sein. Freut euch mit denen, die sich freuen; weint mit denen, die weinen. (Römer 12, 10,13*,15*)
Wärme entsteht im Miteinander
Das sind für mich Worte voller Wärme. Worte für’s Herz.
Nicht nur an mich alleine gerichtet. Sie sind im Plural formuliert: Lasst uns!
Das beruhigt mich – ich bin dafür nicht allein verantwortlich. Gemeinsam können wir es schaffen, die Welt ein bisschen wärmer zu machen.
Wärme im Kleinen und im Großen
Das passiert manchmal nur im Kleinen: Letzte Woche hat jemand gefragt „Wie geht es Dir? Komm, wir trinken einen Kaffee, dann können wir uns erzählen.“
Manchmal auch im Großen: Im Januar haben Wind und Sonne in der EU mehr Strom produziert als fossile Brennstoffe. Das UN-Hochseeabkommen zum Schutz der Artenvielfalt und der nachhaltigen Nutzung der Meere ist in Kraft getreten.
Hoffnung, die wächst
Die Sonne wärmt mein Herz – auch wenn es draußen noch eher kühl ist. Die Tage werden länger. Dann wird auch der Kastanienbaum wieder blühen. Und die Worte aus der Bibel wärmen mein Herz und schenken mir Hoffnung und Zuversicht. Es bewegt sich was in der Welt und in mir.