Alle reden vom Wetter
„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Dieser Werbeslogan der Bahn stammt von 1966. Heutzutage sorgt er eher für Belustigung, denn er stimmt ja nicht mehr. Selbst die Bahn redet heute dauernd vom Wetter: mal ist es zu kalt, mal zu heiß, mal stürmt es. Das Wetter ist offenbar ein beliebtes Thema in Deutschland. Wettervorhersagen sind für viele der wichtigste Teil der Nachrichtensendung. Und das natürlich vor allem in diesem oft sehr heißen Sommer!
Der Klimawandel wird klar
Aber wir müssen auch über das Wetter reden. Denn diese Extrem-Wetter zeigen ja an, was Experten und Expertinnen schon lange wissen: Der Klimawandel ist da! Trotzdem wird er immer wieder geleugnet. Und viele verhalten sich so, als gäbe es ihn gar nicht, obwohl sie es besser wissen könnten.
Oder denken sie: nach mir die Sintflut? Oder auch so: Ehe die Titanic sinkt, wird noch einmal richtig gefeiert.
Aber was soll man denn auch tun? Viele fühlen sich hilflos. Was soll ich als kleines Rädchen im großen Getriebe der Welt denn an diesen ganzen globalen Problemen ändern können?
Was könnte man verbessern?
Eine Statistik hat mich neulich stutzig gemacht: Vier von zehn Fahrten mit dem PKW sind nicht länger als drei Kilometer. Und für sechs von zehn PKW-Fahrten besteht eigentlich gar keine richtige Notwendigkeit; sie könnten durchaus mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad erledigt werden.
Wenn ich diese Statistik auf mein eigenes Verhalten anwende, dann muss ich leider zugeben: Das stimmt! Oft benutze ich nur aus Faulheit das Auto. Ich könnte ohne Probleme stattdessen Fahrrad fahren oder den Bus und die Bahn benutzen.
Und das Radfahren würde ganz nebenbei auch noch meine Fitness steigern. Natürlich lässt sich dadurch nicht sofort das Weltklima verändern. Aber wie ein Sprichwort sagt. „Auch der längste Weg auf dieser Erde beginnt mit dem ersten Schritt.“