Musik - ein Himmelsgeschenk
Mit meiner Konfirmandengruppe habe ich einen Gottesdienst zum Thema Musik gestaltet. Die Jugendlichen haben erzählt, welche Art von Musik sie gerne hören, wann und wie sie es tun. Schallplatten und CDs kennen sie nicht mehr. Sie hören über ihr Handy, das sie immer dabeihaben.
Musik als Ventil für Gefühle und Stress
Eine Konfirmandin sagt: „Musik macht gute Laune. Sie hilft mir, zu entspannen, besonders, wenn es in der Schule anstrengend war.“ Viele von uns hören hier auf dem Sender auch Schlager und Popsongs, die gute Laune machen und die uns helfen, abzuschalten.
Eine andere Jugendliche sagt: „Ich höre gerne Musik und tanze dazu, am liebsten alleine in meinem Zimmer, aber auch mit anderen.“ Wieder ein anderer sagt: „Beim Musikhören kann ich mich abreagieren, wenn mich alles nervt. Musik hat Kraft. Sie tröstet mich, wenn es mir nicht gut geht. Musik drückt meine Gefühle aus.“
Glaube und Musik: Warum Lieder das Herz berühren
Ich kann mich in allen Statements wiederfinden. Für mich ist Musik ein wunderbares Geschenk des Himmels. Und Glaube und Musik gehören einfach zusammen. Deshalb singen wir in jedem Gottesdienst. Durch die Musik kann ich mein Gottvertrauen ausdrücken. Zum Beispiel mit dem Lied: Befiehl du deine Wege von Paul Gerhardt. Da heißt es: „Der Wolken Luft und Winden, gibt Wege Lauf und Bahn. Der wird auch Wege finden, da dein Fuß gehen kann.“
Musik als Himmelsgeschenk: Lieder, die Trost und Zuversicht schenken
Text und Melodie trösten mich und sie schenken mir Kraft und Zuversicht. Vielleicht haben Sie auch ein Lied, das sie stärkt und ihr Herz berührt. Musik ist ein Himmelsgeschenk. Also: Danke Gott. Danke für die verschiedenen Melodien, die Töne und den Rhythmus. Danke für laute und leise Musik. Für alte und für neue Lieder im Radio, im Gottesdienst, einfach überall.