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Giel, Lena

Eine Sendung von

Pastoralreferentin und Jugendseelsorgerin im katholischen Jugendbüro Südhessen

Ostermärkte in Hessen

Moderator/in: Auf vielen Plätzen in Hessen wird es heute bunt: Ostereier, Frühlingsblumen und Marktstände. Die Ostermärkte starten, zum Beispiel in Homberg Efze oder Wiesbaden. Dabei sind wir kirchlich gesehen eigentlich noch mitten in der Fastenzeit. Lena Giel, von der katholischen Kirche, passt das überhaupt zusammen? 

Lena:  Auf den ersten Blick wirkt das tatsächlich ein bisschen widersprüchlich. Die Fastenzeit ist im Christentum eine Zeit der Vorbereitung auf Ostern – eine Zeit der Besinnung, des Verzichts und des Nachdenkens. Gleichzeitig zeigt uns aber der Frühling: nicht mehr lange, dann ist Ostern. Ostermärkte greifen genau diese Stimmung auf: Sie bringen Farbe, Frühlingsgefühle und viele Traditionen rund um Ostern zusammen. Für viele Menschen sind sie einfach eine Möglichkeit, sich langsam auf das Fest einzustimmen. 

Moderator/in: Wie ist das bei dir? Bist du eher noch in der Fastenzeit oder schon auf Ostern ausgerichtet?  

Lena: Ich bin eigentlich noch mitten in der Fastenzeit. Und ehrlich gesagt: Dieses Jahr kommt sie mir ziemlich lang vor. Vielleicht freue ich mich deshalb so über die Ostermärkte. Denn wenn ich die bunten Eier und Frühlingsblumen sehe, merke ich: Die Vorfreude wächst langsam – und ich spüre: Bald ist es soweit. Ostern kommt! Und das bedeutet für mich: Gewissheit, dass Gott uns durch Jesus Christus rettet und neues Leben schenkt.