Merry christmas
Moderator/in: Den Wunschzettel ganz klassisch per Hand schreiben oder eine Online-Wunschliste anlegen. Da mussten sich viele Kinder in den letzten Wochen entscheiden. Aber die Weihnachtspost schreiben viele von uns noch mit der Hand. Manche geben sich richtig Mühe mit selbstgemachten Karten. Alex Becker von der katholischen Kirche: Schreibst du noch Weihnachtspost so ganz klassisch per Hand?
Alex: Ja. Das gehört für mich zur Vorbereitung auf Weihnachten dazu. Manche, denen ich Weihnachtspost schreibe, habe ich das ganze Jahr über nicht gesehen – da ist mir besonders wichtig zu schreiben, dass ich trotzdem an sie denke. Und ich geb mir schon auch Mühe, dass es hübsche Karten werden.
Moderator/in: „Merry Christmas“, das war ja 1992 die allererste Nachricht, die per SMS versendet wurde. Heute gehen wohl die allermeisten Weihnachtsgrüße eher über die Messengerdienste raus.
Alex: Ja. Ein Freund von mir hat mir im Advent jeden Sonntag ein Bild geschickt vom Adventskranz und drunter geschrieben: Heute denke ich an dich und deine Familie. Darüber hab ich mich echt gefreut. Das würde per Post schlecht funktionieren. Oder Videogrüße von Freunden, die mit ihren Kindern ein Weihnachtslied singen. Das ist schon auch echt schön. Ich finde: Das „Wie“ ist ja eigentlich egal. Schön ist, wenn wir an Weihachten aneinander denken und uns gegenseitig Gutes wünschen.
Moderator/in: Stimmt. Hast du einen Weihnachtswunsch für unsere Hörerinnen und Hörer? Vielleicht im SMS-Stil also in unter 160 Zeichen?
Alex: Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest, Frieden in euren Herzen, Beziehungen und Familien, Hoffnung, die euch trägt und Gottes Segen für das neue Jahr!