Unglaublich, aber wahr!
Dieses Jahr ging‘s mir am 1. April wirklich ein paar Mal so, dass ich dachte: Ach, wenn das doch wahr wäre!
Eine Auswahl der Aprilscherz-Meldungen
Da wurde gemeldet: Es gebe plötzlich massenhaft Menschen, die den Fakenews nicht mehr glauben, sondern nur noch knallhart faktencheck-geprüften Nachrichten. Oder, hier auf hr1, meine Kollegin beim Zuspruch: Papst Leo habe verkündet: Frauen können jetzt doch endlich auch in der römisch-katholischen Kirche zu Diakoninnen und Priesterinnen geweiht werden.
Oder, noch so eine Meldung: Trump habe sich jetzt überraschend entschieden, doch zu glauben, dass es den Klimawandel gibt, und will jetzt ganz schnell aus Öl und Gas aussteigen. Tja, alles viel zu schön, um wahr zu sein.
So könnte die Welt tatsächlich sein
Aber irgendwie hab ich gemerkt: Es hat mir sogar schon gute Laune gemacht, mir das überhaupt vorzustellen: So könnte die Welt sein! In diese Richtung könnte es gehen. Vielleicht sind Demokratie, meine katholische Kirche und das Weltklima doch noch zu retten!
Ich will glauben, dass das möglich und wahr ist, selbst, wenn es unwahrscheinlich klingt. All solche Meldungen taugen ja nur deswegen zum Aprilscherz, weil es eben nicht vollkommen undenkbar ist, dass sich Dinge zum Vernünftigen und Guten wenden.
Gute Nachrichten bedeuten Hoffnung
Vielleicht hat manche Vision aus der Bibel für die Leute damals auch wie so ein Aprilscherz geklungen: Ihr im Exil, ihr werdet zurückkehren in euer Land, ihr werdet es wiederaufbauen! Oder: Es wird eine Welt geben, in der es keinen Krieg mehr gibt und keine Tränen.
Oder: Dieser Jesus, den ihr am Kreuz habt sterben sehen, der ist auferstanden. Er lebt. Und ihr werdet auch leben nach dem Tod. Die Botschaft von Ostern hört sich für viele Menschen auch heute unwirklich an. Aber ich glaube: Sie ist wirklich wahr!
Mir geben diese guten Nachrichten und Visionen Hoffnung für mein Leben und mein Handeln. Sie sind unglaublich, aber eben vielleicht doch: wahr!