Lena Pfannschilling

Studentin für das Gymnasiallehramt mit den Fächern Sport und katholische Religion an der Philipps-Universität Marburg

Orte und Menschen, die mich geprägt haben
Aufgewachsen bin ich in einem kleinen Vorort von Wiesbaden. Ein Ort, der für mich bis heute mehr ist als nur mein Herkunftsort. Dort habe ich meine Kindheit und Jugend verbracht, bevor ich für mein Studium nach Marburg gezogen bin. Am meisten geprägt hat mich meine Familie. Mein Bruder, meine Eltern und auch meine Großeltern sind meine Konstante im Leben. Bei ihnen darf ich einfach so sein, wie ich bin. Wenn ich nach Hause fahre, dann ist es immer ein Heimkommen.

Ein Ort, der für mich ebenso große Bedeutung hat, ist die Kirchengemeinde, in der ich groß geworden bin. Sie hat mir gezeigt, was es heißt, Gemeinschaft zu leben – füreinander da zu sein, gemeinsam zu feiern, zu glauben und zu wachsen. Und dort habe ich auch meine besten Freunde kennengelernt, die mich bis heute begleiten. Sie machen jeden Lebensabschnitt besonders.


Was mir Glaube bedeutet
Glauben ist für mich Heimkommen. Für mich steht weniger die Frage im Vordergrund, wer Gott oder Jesus genau ist, sondern vielmehr das, was daraus entsteht: Gemeinschaft, Liebe, Zusammenhalt. Im Glauben habe ich immer wieder erleben dürfen, was es heißt, angenommen zu sein und ankommen zu dürfen. 


Weshalb ich gern Lehramt studiere
Ich studiere total gerne, weil ich ein festes Ziel vor Augen habe. Ich möchte Kinder und Jugendliche ein Stück ihres Lebens begleiten dürfen. Dabei geht es mir nicht nur darum, verpflichtenden Stoff zu vermitteln, sondern darum, ihnen zu zeigen, wie schön und vielfältig diese Welt ist. Schule ist für mich mehr als Unterricht – sie ist ein Ort, an dem junge Menschen wachsen, sich ausprobieren und ihren Platz finden dürfen. Daran mitzuwirken, motiviert mich jeden Tag.

Das liebe ich am Radio
Radio höre ich vor allem im Auto. Es ist mein kleines Aufputschmittel, wenn die Strecke länger wird oder der Tag anstrengend war. Läuft ein guter Song, wird die Lautstärke auch gerne mal ein bisschen höher gedreht.

Ich liebe aber auch die Mischung aus Musik, Gesprächen und neuen Gedanken. Und so absurd es vielleicht klingt: Ich mag den Verkehrsfunk. Zu wissen, wo gerade was los ist, welche Städte an welchen Autobahnen liegen – das finde ich spannend. Es gibt mir das Gefühl, unterwegs nicht allein zu sein, sondern verbunden.

Was mir gut tut
Sonne im Gesicht, frischer Wind in den Haaren und ein gutes Buch in der Hand. Ich bin am liebsten draußen in der Natur und lese sehr gerne. Beides verbinde ich oft – auf einer Bank im Park oder auf einer Wiese. Danach geht es mir meistens ein bisschen besser, und die Gedanken in meinem Kopf kreisen nicht mehr ganz so schnell.