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Wunder
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Wunder

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von

Dr. Fabian Vogt,

Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Moderator/in: Heute startet der Film „Wunder“ in den deutschen Kinos. Julia Roberts und Owen Wilson spielen die Eltern eines im Gesicht stark entstellten Jungen, der als Elfjähriger zum ersten Mal in eine Schule geht. Fabian Vogt von der evangelischen Kirche: Ist das ein Film, den man sich angucken sollte?

Auf jeden Fall. Nicht nur, weil ich Julia Roberts toll finde. „Wunder“ ist ein spannender Familienfilm, der auf liebevolle Weise viele heiße Eisen anpackt: Mobbing in der Schule, den Umgang mit Schönheitsidealen, die Angst, nicht gut genug zu sein und vieles mehr.
Auggi, so heißt der Junge, wird zwar wegen seiner Entstellungen verspottet. Gleichzeitig stellt seine Existenz aber die Frage: Was macht denn eigentlich den Wert eines Menschen aus.

Und? Gibt der Film darauf eine Antwort?

Das verrate ich natürlich nicht. Aber für mich ist der schönste Satz dieses Films: „Wer etwas Besonderes ist, muss sich nicht verstecken.“ Es geht also nicht nur darum, ob die anderen Auggie akzeptieren, sondern ob er selbst den Mut findet, Ja zu sich zu sagen. Auch und gerade zu seiner Besonderheit.

Steckt da für dich auch eine christliche Botschaft drin?

Na klar. In der Bibel steht ja der wunderschöne Satz: „Menschen achten immer auf das Äußere. Gott schaut das Herz an.“ Wer das glauben kann, dem wird es sicher viel leichter fallen, Ja zu sagen zu manchen seiner Mängel.
Und der wird dann wie Auggi erleben: So ein Selbstwertgefühl hilft, mit den eigenen Schwächen besser umzugehen.

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