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Ministrantenwallfahrt
Bild: Pixabay

Ministrantenwallfahrt

Dr. Klaus Depta
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Dr. Klaus Depta,

Katholischer Rundfunkbeauftragter, Fulda
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Moderator/in: Kinder und Jugendliche, die beim katholischen Gottesdienst dem Priester helfen, die sogenannten Ministranten – eine aussterbende Art, sollte man meinen. Doch seit Samstag sind rund 60.000 (!) Ministranten aus aller Welt für eine Woche in Rom. Eine erstaunliche Zahl, Klaus Depta, von der katholischen Kirche.

In der Tat, und noch erstaunlicher ist: sagenhafte 50.000 davon stammen aus Deutschland“ Allein aus den hessischen Bistümer Fulda, Limburg und Mainz sind über 3.000 Ministranten dabei. Diese Miniwallfahrt hat als Motto ein Zitat aus Psalm 34: „Suche den Frieden und jage ihm nach“.

Den Frieden suchen und nachjagen – das klingt einerseits ziemlich fromm, anderseits auch irgendwie lebendig…

Das ist die Miniwallfahrt auch. Und sie ist ziemlich bunt. Alle Minis haben Schals, Armbänder und Hüte. An der jeweiligen Farbe ist die Herkunft der Minis erkennbar. Aber jetzt stell dir mal das Gewusel vor, wenn zum Beispiel die 1.600 Minis aus Mainz der Einladung ihres Bischofs folgen und mit ihm ein Eis essen. 1.600 Gelati, aber bitte pronto, pronto – das hat schon was!

Was steht sonst noch auf dem Programm?

Höhepunkt ist natürlich heute Abend die Audienz bei Papst Franziskus auf dem Petersplatz in Rom. Und spannend wird der morgige Tag: An dem gibt es nämlich eine Art „Blind Date“ an verschiedenen Orten: Mini treffen Minis aus anderen Bistümern und anderen Ländern. Da geht es um ein gegenseitiges Kennenlernen, vielleicht auch darum, Freundschaften zu schließen.

Ministrantenwallfahrt nach Rom – etwa 60.000 Kinder und Jugendliche aus Deutschland und der Welt treffen sich in dieser Woche in Rom und treffen heute Abend auf Papst Franziskus.

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