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Licht aus-eine Stunde für den Klimaschutz

Licht aus-eine Stunde für den Klimaschutz

Pia Arnold-Rammé
Ein Beitrag von

Pia Arnold-Rammé,

Katholische Pastoralreferentin, Referentin für Sozialpastoral, Frankfurt
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Das Opernhaus in Sidney und das Brandenburger Tor in Berlin werden heute Abend im Dunkeln liegen – und auch die Skyline von Frankfurt.  Heute Abend geht an Millionen Orten der Welt das Licht aus, für eine Stunde, von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr. Alle sind eingeladen mitzumachen, nicht nur Städte, sondern auch Privathaushalte – jeder, der ein Zeichen setzen will. Seit 2007 gibt es diese Aktion, ins Leben gerufen vom WWF in Australien. Ursprünglich sollte es ein Beitrag sein, um die CO2-Emissionen der größten australischen Stadt Sidney innerhalb eines Jahres um fünf Prozent zu reduzieren. Die Aktion fand weltweit große Beachtung. Jedes Jahr im März beteiligen sich seitdem Millionen von Menschen und tausende Städte in der ganzen Welt daran.

Aber es gab auch immer wieder Kritik an der Aktion. So haben z.B. attac und andere Organisationen stattdessen dazu aufgerufen: Macht Licht an, aber richtig. Das heißt: Macht ruhig Licht an, benutzt aber konsequent Energiesparlampen. Das spart übers Jahr viel mehr Energie als eine Stunde Dunkelheit und mindert auch den CO2 Ausstoß sehr viel deutlicher.

Was ich trotzdem gut finde an der Aktion: Sie verbindet Menschen weltweit in dem Anliegen, sich fürs Klima einzusetzen. Und nur weltweit werden wir die Probleme auch lösen können. Und natürlich geht’s darum, auch jenseits dieser einen Stunde, der Earth Hour, das Klima zu schützen und weniger Energie zu verbrauchen. Ich hab mir z.B. angewöhnt, immer das Licht auszumachen, wenn ich ein Zimmer verlasse. Und ich achte beim Kauf von neuen Elektrogeräten auf die Energieeffizienz. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Beitrag zu leisten zum Klimaschutz. Die Earth Hour heute Abend: Mich spornt sie an, beim Klimaschutz noch aktiver zu werden.

 

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