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Bud Spencer
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Bud Spencer

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von

Dr. Fabian Vogt,

Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Moderator/in: Es gibt ja Leute, die den ganzen Abend diskutieren: Wer war besser – Bud Spencer oder Terrence Hill? Die beiden Haudrauf-Schauspieler haben ja zusammen Filmgeschichte geschrieben. Mit unzähligen Abenteuer- und Westernparodien. Heute vor einem Jahr ist Bud Spencer gestorben. Sag mal, Fabian Vogt von der evangelischen Kirche: Wer ist denn nun besser?

Das ist natürlich Geschmacksache. Aber ich fand Bud Spencer schon ein bisschen cooler. Weil ich wusste, dass Bud Spencer zwar meist etwas schlichte Typen gespielt hat, in Wirklichkeit aber total pfiffig war. Der war ja nicht nur Schauspieler, der hat mit der italienischen Schwimmmannschaft an den Olympischen Spielen teilgenommen und außerdem als Komponist, Autor, Produzent und Erfinder gearbeitet. Also ein spannender Typ.

Macht dich sein Todestag dann auch ein bisschen wehmütig?

Man darf nicht vergessen: Bud Spencer war 86 Jahre alt – und hat selbst kurz vor seinem Tod gesagt: „Der Tod ängstigt mich nicht. Weil ich daran glaube, dass man nicht wirklich stirbt. Wir werden irgendwann vor die Augen des ewigen Vaters treten.“

Da passt es ja, dass er so Filme gedreht hat wie „Vier Fäuste für ein Halleluja“.

Und wie! Bud Spencer hat immer wieder betont: „Ich brauche den Glauben. Ich glaube an Gott, und das ist, was mich rettet.“ Außerdem hat er gesagt: „Ich würde gerne mal mit Jesus Christus Spaghetti essen.“ Und wenn ich mir das jetzt so vorstelle: Bud Spencer und Jesus zusammen vor einem Teller Pasta – super. Ein tolles Bild für den Himmel!

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