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Die Hoffnung vom "ewigen Frieden"
Gert Altmann/Pixabay

Die Hoffnung vom "ewigen Frieden"

Michael Becker
Ein Beitrag von

Michael Becker,

Evangelischer Pfarrer i. R., Kassel
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Eine Jahrhundertidee wird heute 75 Jahre alt: Die Idee vom Frieden in aller Welt. Damals, 1945, trafen sich Vertreter von 50 Staaten und gründeten die Vereinten Nationen. Direkt nach dem furchtbaren Zweiten Weltkrieg unterschrieben sie einen Text zum Weltfrieden.

Kein Krieg mehr zwischen den Völkern

Die Idee eines „Völkerbundes“ gab es schon einmal, nach dem Ersten Weltkrieg. Der Friede damals hielt nicht. Dann der zweite Versuch, 1945. Es muss doch möglich sein, sagte man sich angesichts der Millionen Toten, dass Frieden in der Welt ist; und kein Krieg mehr zwischen den Völkern.

Die Hoffnung vom "ewigen Frieden" bleibt

Es ist nicht möglich, wissen wir heute. Es gab viele Kriege seit 1945. Das ändert aber nichts an der Hoffnung vom „ewigen Frieden“. So heißt eine Schrift des deutschen Philosophen Immanuel Kant (1724 – 1804). Diese Schrift war maßgebend, als man die Vereinten Nationen gründete.

Ewiger Friede - eine wunderbare Hoffnung. Immer wieder flackert sie auf, die Hoffnung, auch wenn die Glut längst wieder erloschen scheint. Jeden Abend gehen Millionen Menschen zu Bett und bitten Gott um Frieden. „Verleih uns Frieden“ - für uns selbst und die Familie, für das Dorf oder die Stadt, für alle Völker. Die Hoffnung stirbt nie.

"Du sollst nicht lügen" - so fängt der Weg zum Frieden an

Der Philosoph Immanuel Kant hat auch geschrieben, was Sie und ich tun können für mehr Frieden. Friede wäre gesichert, schreibt er, wenn uns eins klar wäre, nämlich: Du sollst nicht lügen. Über niemanden Schlechtes verbreiten, keine Feindbilder pflegen. So fängt er an, der Friede um mich herum. Das kann ich tun: Ich will nicht lügen. Gott helfe mir.

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