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Joris "Nur die Musik"
picture alliance/Britta Pedersen

Joris "Nur die Musik"

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von

Dr. Fabian Vogt,

Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt
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Moderator/in:Das war: „Nur die Musik“ – die brandneue Single von Joris. Ein Gute-Laune-Lied über die Kraft der Musik und wie uns Musik helfen kann, mit dem Leben ein bisschen entspannter umzugehen.

Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Du machst selbst Musik. Da kannst du die Leidenschaft von Joris sicher nachvollziehen, oder?

Na klar! Das kann wahrscheinlich jeder. „Nur die Musik“ ist ja quasi ein Liebeslied an all die Lieblingslieder dieser Welt, die uns richtig guttun.

Du hörst einen tollen Song – und dann passiert genau das, was Joris beschreibt: „Der ganze Stress von gestern zählt nicht.“ „Die ganze Welt ist frisch verliebt.“ Und eben: „Heut kann mir keiner was.“

Wenn einen eine starke Melodie mitreißt, dann erscheint die Realität auf einmal nicht mehr ganz so trübe und schwer.

Und als Pfarrer kann ich da nur sagen: Es ist kein Wunder, dass in allen großen Religionen der Welt viel gesungen wird. Weil uns Lieder helfen, über uns hinaus zu wachsen.

Das deutet ja sogar Joris an.

Stimmt. Er singt gleich zu Beginn „Mir ist ein Sonnengott begegnet.“ Und später kommen dann ja sogar so philosophische Zeilen wie „Ich schau in ungeahnte Ferne“ oder „Jeder Ton erfüllt die Leere“.

Das ist eigentlich nichts anders als eine moderne Umschreibung von dem, was in der Bibel steht: „Gott! Meine Seele, die du erlöst hast, ist fröhlich und singt.“ Eigentlich nett, dass Joris hier eine 3000 Jahre alte Idee aufnimmt.

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