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Mehr als nur Zufall
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Mehr als nur Zufall

Michael Becker
Ein Beitrag von

Michael Becker,

Evangelischer Pfarrer i. R., Kassel

Der Weltraum - unendliche Weiten, hieß es früher. Heute gibt es Teleskope, mit denen man weit in den Weltraum schaut. Und Neues entdeckt wie vor ein paar Tagen (n.tv 19.7.2018). Nämlich neue Monde rund um den Jupiter, den größten Planeten, elfmal größer als die Erde. Gleich zwölf neue Monde haben Wissenschaftler  entdeckt, kleinere und größere. Sie sind glücklich, den Weltraum nun besser zu kennen und zu erahnen, wie die Welt sich dreht.

Und was haben wir davon?

Eigentlich nichts. Oder doch, eins vielleicht: noch mehr Ehrfurcht. Wir kleinen Menschenkinder, eigentlich nur Staub im Weltraum - aber Staub, der sehen und hören und entdecken kann. Schon immer standen Menschen unterm Sternenhimmel und staunten (Psalm 8): Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, sagten sie.Winzig fühlt man sich unterm Sternenhimmel, ausgeliefert den unendlichen Weiten. Und Menschen wussten, dass sie verloren sind, wenn sich nicht einer um sie sorgt.

Das kann alles kein Zufall sein, sagten Menschen dann. Die Weite und Pracht, die Unendlichkeit. Sonne, Mond und Sterne; Planeten und Monde - dazu Leben, Wachsen und Gedeihen auf Erden: Da muss mehr sein als Zufall. Es ist deiner Finger Werk, sagten Menschen und meinten Gott, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Voller Ehrfurcht sagten sie das, schauten in den Weltraum und staunten. Wir kennen den Plan nicht, der hinter allem steht. Wir hoffen aber, dass der, der Planeten und Monde geschaffen hat, auch für uns sorgt. Für jeden von uns. Jeden Tag.

                       

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