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Gottes Wort zu den Menschen bringen
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Gottes Wort zu den Menschen bringen

Winfried Engel
Ein Beitrag von Winfried Engel, Ltd. Schulamtsdirektor i. K. i. R., Fulda
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Bis heute ist es eine Aufgabe, die immer wieder neu herausfordert und die immer schwieriger wird: Die Botschaft Gottes an die Menschen heranzutragen. Das versuchen tagtäglich und besonders am Sonntag ausgebildete Theologen in ungezählten Gottesdiensten. Aber nicht nur sie, auch ungezählte Christen, die kein kirchliches Amt innehaben, bemühen sich immer wieder darum. Auch sie wollen das, was sie glauben, an andere Menschen, insbesondere an ihre Kinder und Enkel,  weitergeben. Sie wollen dies, weil sie erfüllt sind von dem Kern dieser Botschaft, von ihrer Kraft und ihrem Sinn gebenden Gehalt. Warum aber ist das so schwierig?

 

Die Botschaft Gottes an die Menschen ist zeitlos und zeitgebunden zugleich. Zeitlos ist sie, weil sie Menschen seit Jahr und Tag dasselbe sagt: Gott liebt Dich, jeden einzelnen. Zeitgebunden ist diese Botschaft, weil Gott sie ganz konkret in seinem Sohn Jesus Christus vor nunmehr gut 2000 Jahren in diese Welt gebracht hat. Damals haben Menschen sie gehört, haben sie angenommen oder auch nicht. Die einen haben in ihm den verheißenen Messias erkannt. Andere haben ihn abgelehnt, als Aufrührer und Gotteslästerer verfolgt. So schieden sich von Anfang an an Gottes Botschaft und an dem, der sie verkörperte, an Jesus Christus, die Geister. Und das ist bis heute so geblieben.

 

„Ich glaub nix, und mir fehlt nix!“, so wird ein Jugendlicher zitiert. Damit trifft er, wie ich glaube, den entscheidenden Punkt und auch den Ansatz für eine Antwort. Warum soll ich glauben, wenn mir ohne Glauben nichts fehlt? - Was daraus folgt? Die Christen müssen immer wieder deutlich machen, dass ihnen mit ihrem Glauben das Leben besser gelingt. Das würde vielleicht auch andere überzeugen!

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