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Genesis – da geht noch was!
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Genesis – da geht noch was!

Christina Ellermann
Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Moderator/in: Wie viele andere Bands musste auch Genesis wegen der Corona-Pandemie einiges verschieben. Aber letzten Freitag war es endlich soweit: Ihr neues Album ist rausgekommen, und am Wochenende ging´s los mit der Tournee in England – der Heimat von Genesis. Christina Ellermann von der katholischen Kirche: Magst du Genesis?

Oh, ja und ich drehe immer laut auf, wenn hier bei hr3 die Songs gespielt werden. Ich bin gespannt auf das neue Album, aber einer meiner Lieblingssongs von Genesis ist nach wie vor „Land of Confusion“. Manchmal ist mein Leben nämlich so wie im Song beschrieben: konfus eben. Es läuft nicht immer alles nach Plan. Und dann tröstet mich der Refrain, und Phil Collins baut mich auf, wenn er singt: Hey, wir haben Hände, die was bewegen können, lass uns versuchen, es besser zu machen.

Das klingt fast schon nach was Religiösem, oder?

Das finde ich auch. Bei dem Song fällt mir immer ein Zitat aus der Bibel ein: Für alles im Leben gibt es eine Zeit: z.B. eine Zeit zum Schweigen und Reden, zum Trauern und sich Freuen (Kohelet 3,1ff). Und allen konfusen Zeiten zum Trotz hoffe ich als Christin: Am Ende wird alles gut. Und davon singt auch Phil Collins im letzten Refrain: Nimm dein Leben in die Hand, da geht noch was - lass uns einfach anfangen!

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