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Weihnachtspäckchen
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Weihnachtspäckchen

Christina Ellermann
Ein Beitrag von

Christina Ellermann,

Pastoralreferentin an der Edith-Stein-Schule in Darmstadt
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Samstag in einer Woche startet der Advent, der 24-Tage-Countdown bis Heiligabend. Und auch in Hessen basteln und befüllen jetzt viele Mamas und Papas einen Adventskalender für ihre Kinder. Bei den Kindern wächst die Vorfreude: jeden Tag ein Türchen oder Päckchen öffnen!

Aber diese Tage werden in Hessen auch noch andere Päckchen gepackt, ganz besondere. Und die werden auch schon sehnlich erwartet: Weihnachtspäckchen für Kinder in Not! Christina Ellermann von der katholischen Kirche. Ihr packt an eurer Schule mit deinen Kids auch solche Päckchen. Kannst du uns noch mehr von der Aktion erzählen?

Das sind Weihnachtspäckchen für Kinder, denen es nicht gut geht, die keine Eltern haben, krank oder arm sind. Sie leben im Osten Europas, z. B. in Moldawien, Rumänien. Es gibt eine Packliste, was alles ins Päckchen rein kommt: Süßigkeiten, Schulhelfte, Malhefte, ein kleines Kuscheltier oder Spielzeug. Das macht meinen Schülern und mir immer viel Spaß. Nächste Woche werden die Päckchen auf dem Schulhof von einem Transporter abgeholt. Und an Weihnachten bekommen Kinder dann unsere Päckchen aus Darmstadt.  

Machen da eigentlich nur Schulen mit oder können auch Familien oder einzelne Leute Päckchen schnüren??

Es gibt viele solcher Aktionen in ganz Deutschland. Und es kann jeder mitmachen. Auch in Hessen gibt´s viele Abgabestellen. Man kann alle Infos im Internet abrufen. Und es stimmt: Meinen Schülern und mir macht dieses Schenken besonders Freude. Ich kann zwar nicht das Kind live sehen, wie es mein Päckchen auspackt. Aber ich weiß: dieses Kind freut sich riesig, weil es nur dieses eine Geschenk bekommt, sonst nichts. Ich habe das Gefühl, es kommt genau auf mein Päckchen an. Ich schenke, weil ich jemandem eine Freude machen will. Irgendwie schenke ich ein Stück von mir mit. Und das motiviert mich jedes Jahr wieder mitzumachen.

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