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Die IAA geht zu Ende
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Die IAA geht zu Ende

Dr. Fabian Vogt
Ein Beitrag von

Dr. Fabian Vogt,

Evangelischer Pfarrer in der Öffentlichkeitsarbeit, Darmstadt

Moderator/in:Heute geht die IAA, die Internationale Automobil-Ausstellung in Frankfurt, zu Ende. Ob und wie sie in Zukunft überhaupt weitergeben wird, ist zurzeit noch sehr offen.

Fabian Vogt von der Evangelischen Kirche: Da findet ja gerade ein riesiger Veränderungsprozess statt. Gibt’s irgendwelche geistlichen Anregungen, wie man mit Veränderung umgeht?

Na, erst mal gilt der schöne Grundsatz: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.“ Die Autoindustrie hat sich ziemlich lange auf ihren alten Erfolgsmodellen ausgeruht und merkt jetzt: Wir müssen uns neu erfinden!

Dabei lautet die erste Erkenntnis: Das ist gar nicht schlimm. Menschen kommen auch immer wieder an Punkte, an denen Neuanfänge warten. Und das sind meist die prägendsten Phasen im Leben.

Aber dazu gehört dann auch der Mut, das Alte hinter sich zu lassen und sich nicht dauernd zu sagen: „Es war doch so schön!“ Ja, kann sein, aber nun ist es Zeit für Veränderung. Und es ist Zeit, was zu tun, damit das Neue gut wird.

Was sagst du denn als Seelsorger Menschen, die Angst vor Veränderungen haben?

Das hängt natürlich von der Situation ab, aber es gibt ein ganz wunderbares Sprichwort: „Wenn Gott eine Tür schließt, dann öffnet er irgendwo eine neue.“

Wir sehen immer das, was aufhört. Und klar, das Abschiednehmen braucht seine Zeit. Aber dann ist es wichtig zu schauen, was kommt. Und Christen machen des Öfteren die Erfahrung: Wer die eine Tür hinter sich lässt, findet bald eine andere, die zu neuen Räumen führt. „Wenn Gott eine Tür schließt, dann öffnet er irgendwo eine neue.“

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